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Das Referendariat als absurdes Machttheater [«]

Die Rheinpfalz, Hans-Ulrich Fechler (17. April 2012)

"Heinrichs Buch ist, wie die Autorin selbst eingesteht, eine Abrechnung. [...] Die im Fach Philosophie Promovierte, Jahrgang 1972, schreibt nicht nur über die willkürliche Benotung ihres Unterrichts, sie berichtet auch von Einschüchterungen und ihrem Kampf um Einsicht in eine „Schattenakte“, eine inoffiziell am Studienseminar geführte Akte über ihre Person mit einer Einschätzung ihres Charakters. Sie berichtet von schweigsamen Mitläufern, welche die Mehrheit der Mitreferendare stellten, und vergleicht die Verhältnisse am Seminar mit denen in einem totalen Überwachungsstaat, wie ihn George Orwell in seinem Roman '1984' entworfen hat.

[...]

Heinrich will das Referendariat nur als zufälliges Beispiel einer gesamtgesellschaftlichen Situation verstanden wissen. Dazu zieht sie Michel Foucaults Machtanalysen ebenso heran wie Jean Baudrillards Befund einer Kommunikation ohne Kommunikation, der auch auf jede Talkshow zuträfe, und dessen These, die gesamte Gesellschaft habe inzwischen das Aussehen einer Anstalt angenommen."

 

Zur ausführlichen Passagen Website Buchinformation.