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Hélène Cixous über Amoral und Poesie. Die Vögel im Text singen hören [«]

taz, Tania Martini und Enrico Ippolito (4. August 2014)

"taz: Frau Cixous, Sie haben 'Das Lachen der Medusa' 1975 in Frankreich veröffentlich. Erst 38 Jahre später erscheint Ihr Essay auf Deutsch. Warum?

Hélène Cixous: Es beginnt in den Siebzigern und hat mit der französischen Theorie und der deutschen Rezeption zu tun, die sich dem widersetzte, was der feministische Diskurs zu der Zeit war oder sein sollte. Ich habe mich selbst nie als Feministin gesehen. Ich gehöre zur Frauenbewegung, aber das ist nicht das primäre Motiv für mich. In der Zeit, in der ich bekannt wurde, etablierte sich in Deutschland ein Denken, das marxistisch geprägt war. Sie haben also keinesfalls einen Denkansatz gewürdigt, der offen für die Psychoanalyse und die Dekonstruktion war.

Ihre Texte erinnern an eine psychoanalytische Sitzung. Sie gehen assoziativ vor, manchmal sind sie wie ein Bewusstseinsstrom. Haben Sie sich bewusst entschieden, so zu schreiben?

Das kann man nicht entscheiden.

Sondern?

[...]"

Lesen Sie das ganze Interview hier.