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Peter Eisenman wird 80 [«]

Neben Paul Virilio feiert in diesem Jahr noch ein weiterer Autor des Passagen Verlages seinen 80. Geburtstag: der renommierte Architekt und Theoretiker Peter Eisenman.

Eisenman ist nicht nur einer der provozierendsten Architekten der Gegenwart, er gehört darüber hinaus bereits seit den 70er Jahren zu den international führenden Architekturtheoretikern. Ausgehend von Foucaults Grundthese der Dezentrierung des Subjekts und Derridas Kritik der Präsenz arbeitet Eisenman an einer Überwindung der Metaphysik in der Architektur und reflektiert seine Arbeit wie kaum ein anderer Architekt unserer Zeit im Medium der zeitgenössischen Philosophie und anderer Disziplinen.

Bekanntheit erlangte Eisenman, der am 11. August 1932 als Kind jüdischer Einwanderer in Newark, New Jersey geboren wurde, vor allem durch seinen Entwurf für das Holocaust-Mahnmal in Berlin. Im Februar dieses Jahres traf sich Eisenman mit Passagen Verleger Peter Engelmann in New York zu einem Gespräch über Architektur und Dekonstruktion. Das gesamte Gespräch können Sie sich hier ansehen.

Weitere Informationen zu Peter Eisenman und seinen im Passagen Verlag erschienenen Büchern finden Sie hier.

 
kürzlich erschienen 
Badiou: Philosophie und die Idee des Kommunismus
Fleck: Das Kunstsystem im 21. Jahrhundert
Engelmann: Dekonstruktion
Cixous: Hélène Cixous: Das Lachen der Medusa
Žižek: Ein Plädoyer für die Intoleranz
Rorty: Hoffnung statt Erkenntnis
Fleck: Die Ablösung vom 20. Jahrhundert
Cixous: Hypertraum
Badiou: Das Erwachen der Geschichte
Stolz: Die Schatten von Ghadames