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JACQUES DERRIDA

geboren am 15.Juli 1930 in El Biar
gestorben am 8.Oktober 2004 in Paris

Das war das allererste Passagen Buch:

Recht auf Einsicht

Marie-Françoise Plissart, Jacques Derrida
Herausgegeben von Peter Engelmann
Übersetzt von Michael Wetzel
Reihe Edition Passagen
Originaltitel: Droit de regards

Die Edition Passagen begann mit einem in jeder Hinsicht ungewöhnlichen Buch. Zum ersten Mal erschien ein „Photoroman“ in einer philosophischen Reihe, eröffnete diese sogar. Eine Serie von Photographien. Und ein Text von Jacques Derrida.

Am 8. Oktober 2014 jährte sich der Todestag Jacques Derridas zum zehnten Mal. Wie kein anderer prägte der Name des französischen Philosophen und sein Verfahren der Dekonstruktion die programmatischen Konturen des Verlags, mit dem er auch persönlich verbunden war und den er von Beginn an unterstützte. Derridas Werk im deutschen Sprachraum zu verbreiten, ist seit seiner Gründung ein zentrales Anliegen des Verlags. Bis heute sind über 40 Titel des Philosophen bei Passagen erschienen.

Wir beide, das war eine ganz außergewöhnliche Begegnung zwischen Philosophie und Literatur. Was uns so stark verbunden hat, war der poetische und philosophische Umgang mit Sprache. Man kann es in Derridas Denken genauso spüren wie in dem, was ich schreibe. In dieser Verschmelzung lagen ein tiefer Ernst und gleichzeitig ein großer Humor, Angst vor dem Tod einerseits und spielerische Leichtigkeit, eine schier unbegrenzte Heiterkeit.

Hélène Cixous in einem Gespräch mit Dirk Fuhrig

Abschied vom Denker der Differenz
Zu Leben und Werk Jacques Derridas: Ein Nachruf. Von Peter Engelman

"Jacques Derrida kam gern nach Wien, denn zu dieser Stadt hatte er eine besondere Beziehung, die wiederum in seiner Beziehung zu Büchern gründete. Wien war für ihn der Ort eines Verlagsprojektes, das für die Übersetzung seines Werkes ins Deutsche entstand und das bis heute um sein Werk kreist. Für Derrida war die deutsche Philosophie ein zentraler Referenzraum seines eigenen Philosophierens. Umso verletzender und empörender war für ihn der große Rückstand bei den Übersetzungen seiner Werke ins Deutsche Mitte der 80er-Jahre. In Deutschland war die Übersetzung seiner Bücher zu dieser Zeit aus ideologischen Gründen blockiert." [...]


Beiträge:

Ö1 Salzburger Nachtstudio, 08. Oktober 2014, 21:00, Gestaltung: Nikolaus Halmer.

Ö1 Dimensionen - die Welt der Wissenschaft: Das geheime Leben des Paul de Man, 04. November 2014, 19:05, Gestaltung: Gerhard Pretting
(Peter Engelmann im Interview)

Deutschlandradio Büchermarkt: Jacques Derrida Kreatives Denken jenseits der klassischen Philosophie, 04. Dezember 2014, Gestaltung: Klaus Englert

"Als Michael Sprinker und Jacques Derrida über 'Politik und Freundschaft' diskutierten, gab es an amerikanischen Universitäten einen regelrechten Derrida-Kult. In diesen Jahren, als der Pariser Philosoph von Vortrag zu Vortrag reiste, gründete sich in Wien der Passagen-Verlag. Seither publizierte er die wichtigen, aber auch etliche weniger wichtige Bücher des französischen Meisterdenkers. Nun also, pünktlich zu Derridas zehntem Todestag, folgen gänzlich verschiedene Publikationen. Neben dem erwähnten Gesprächsband kommt jetzt auch 'Augen der Sprache' heraus. Das Büchlein, das einen Briefwechsel der beiden jüdischen Denker Franz Rosenzweig und Gershom Scholem kommentiert, ist allerdings eher ein Nebenprodukt aus Derridas ungestilltem Schaffensdrang. Bedeutsamer ist das angekündigte Buch 'Tier und Souverän'. Es basiert auf dem Seminar 'La bête et le souverain' an der Pariser École des Hautes Études en Sciences Sociales."

Zitate:

"Et la fameuse 'déconstruction', qui restera dans l’histoire comme la révolution intellectuelle attachée à son nom, peut être décrite comme une rude traversée de la tradition métaphysique occidentale, qui après cela ne sera plus jamais la même."
Jean Birnbaum, Le Monde, 12.10.2004

"Il faut entendre ce terme de 'déconstruction' non pas au sens de dissoudre ou de détruire, mais d’analyser les structures sédimentées qui forment l’élément discursif, la discursivité philosophique dans lequel nous pensons. Cela passe par la langue, par la culture occidentale, par l’ensemble de ce qui définit notre appartenance à cette historie de la philosophie."
Derrida in einem Gespräch am 30.06.1992, Auszug veröffentlicht in Le Monde, 12.10.2004

Rezensionen:

Die Augen der Sprache
von Ralf Rother für Thalia

"Jacques Derrida beschäftigte sich stets mit Fragen und Problemen, die mit dem Politischen, der Gemeinschaft und dem Wir – ob als grammatisches Wir, ob als Mitsein, als Brüder, als Freundschaft, als politischer Staat, als politische Bewegung – in Zusammenhang standen. [...] Dem Passagen Verlag ist es zu danken, dass anlässlich des mittlerweile 10. Todestages von Jacques Derrida auch dessen Seminare allmählich in die deutsche Sprache übersetzt werden."

Lesen Sie die gesamte Empfehlung hier.


Die Dekonstruktion erfindet sich selbst. Jacques Derridas Erfindungen des Anderen II
von Arne Klawitter für die Zeitschrift für Kulturphilosophi

"In seinen Erläuterungen spielt Derrida Heidegger gegen Nietzsche aus. Dekonstruktion, wie er sie begreift, stehe Heideggers Vorstellung von Destruktion viel näher als Nietzsches 'Niederreißen und Zerschlagen', denn wenn man etwas dekonstruiere, so Derrida, gelte es in erster Linie zu verstehen, wie es zusammengesetzt ist."

Hier kommen Sie zur Zeitschrift für Kulturphilosophie (Journal for Cultural Philosophy).


Heilige Sprache als Fremdsprache. Derrida ist unter uns 
von Martin A. Hainz für Fixpoetry

"Vor nunmehr zehn Jahren starb mit Jacques Derrida einer der produktivsten Unruhestifter in der Geschichte der Philosophie. [...]


Im Magazin TIERethik - Zeitschrift zur Mensch-Tier-Beziehung findet sich unter den Literaturberichten auch einer zu Derridas Das Tier, das ich also bin:

"Jeremy Benthams bekannte Frage, dass es nicht darum gehe, ob Tiere sprechen können, sondern ob sie Leiden können, hat Derrida zum Anlass genommen, den traditionellen Tenor der Philosophiegeschichte über das, was das Tier sei, grundsätzlich zu hinterfragen. Vor allem die mathematisch exakt aufgezählten Fähigkeiten, die entweder Menschen oder Tieren zugeschrieben werden und diese von jenen unterscheiden sollen, stehen für Derrida als Inbegriff eines menschlichen Herrschaftsdenkens – eine Vormachtstellung, in der sich der Mensch vom Tier abgrenzt, indem er alle animalischen Attribute Tieren zuschreibt" [Petra Mayr, Literaturbericht, | 110 | TIERethik, 3. Jg. 3 (2011)]

 
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