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Christine Wiesmüller
Der Riss
Roman
„Blöde wie die Augen von Nachtvögeln sind unsere Augen vor dem, was an sich das Allerhellste ist.“ Mit diesem Gedanken von Aristoteles leitet Christine Wiesmüller ihren vierten Roman ein und verweist damit, wie bereits in den vorhergehenden Werken, auf den „tragenden Grund des Daseins“.

Paulus, der jüngere Sohn eines Richters, bereitet sich gerade auf die Matura und die Europameisterschaft im Dressurreiten vor, als er bei einem Unfall schwer verletzt wird. Es wird ihm absolute Ruhe verordnet und das Reiten für lange Zeit verboten. Paulus‘ Mutter überredet ihn, an den Meisterschaften teilzunehmen, obwohl sie damit die Gesundheit ihres Sohnes dauerhaft gefährdet. In einer bürgerlichen Umgebung, die sich wie eine kunstvoll gewirkte Tapisserie entrollt, spinnt die Mutter ein feines Netz der Tyrannei, in dem sich alle Familienmitglieder verfangen. Ganz unterschiedliche Szenarien, in denen der Mensch seine eigene Existenz anschaut, führen Paulus auf einen Weg der Wandlung.

Die Autorin versucht, sich an das Unbesprechbare heranzuschreiben, aber das Unabgegoltene bleibt dem Leser aufgegeben.
Christine Wiesmüller, geboren in Amstetten, Niederösterreich, veröffentlichte Kurzprosa, lebt als Publizistin in Wien und Salzburg.

Schlagworte zu diesem Titel
Familiendrama

Weitere Titel von Christine Wiesmüller

Rezensionen
Radio Maria, Veronika Bonelli (2. April 2014)
kathpress.co.at, KAP (2. Oktober 2013)

 

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Erschienen 2013, Aufl. 1
ISBN 9783709200285
208 x 128 mm
192 Seiten
Preis 22,60 EUR
Status: verfügbar

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