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Daniel Briegleb
Lust an Liebe
Ein Essay
Die zur Einsicht nötige innere Ruhe ist durch den Körper ständig gestört, sagt Platon. Gott ist Liebe, Sex ist Sünde, sagt die Kirche.

Körperliche Lust und wahre Liebe − eine Nebeneinanderstellung, die eine lange Geschichte hat. Es gibt aber auch eine andere Anschauung, nach der Körper, Liebe und Sexualität erst gemeinsam einen sinnbildenden Zusammenhang ergeben. Die Sexualisierung hat ethische und emotionale Mängel erzeugt, die mit der Entkoppelung der Komplexe "Lust" und "Liebe" zusammenhängen. Sex ist heute in hohem Maße nicht mehr an Liebe gebunden, Eros droht zu zerfallen. Die Wiedergewinnung erotischen Raumes kann über eine kontemplative Bezogenheit entwickelt werden. Diese sieht Daniel Briegleb als eine Opposition zu der Beeinflussung unserer Gefühlsräume durch mediale und wissenschaftliche Wahrheitseinflüsterungen, die einem teils grotesk ausgeuferten Diskurs- und Informationsfeld entspringen, und betrachtet die Bildung von Liebesgegenwart mehr als einen von der körperlichen Erfahrung ausgehenden Prozess. Im Lichte eines weniger von der Negativität des Entzugs her bestimmten Begehrensbegriffs entstehen Umrisse einer als geschichtlich
verstandenen ars erotica.

Schlagworte zu diesem Titel
Liebe | Sexualität | Erotik

Rezensionen
Galerie Liebreiz, Jürgen Press (27. März 2015)
Zeitschrift Freie Psychotherapie, Angela Straube (4/14, Jänner 2015)
Radio Orange, Martina Jung (9. August 2014)
Fixpoetry, (20. Mai 2014)

 

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Erschienen 2014, Aufl. 1
ISBN 9783709201084
208 x 128 mm
104 Seiten
Preis 12,20 EUR
Status: verfügbar

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