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Jacques Rancière
Der verlorene Faden
Essays zur modernen Fiktion
Herausgegeben von Peter Engelmann
Übersetzt von Richard Steurer-Boulard

Reihe Passagen forum

Jacques Rancière untersucht am Beispiel von Texten Flauberts, Conrads, Woolfs, Keats', Baudelaires und Büchners die Formen und Paradoxa der literarischen Revolution der Moderne, die auch eine Revolution des Denkens ist.

"Das ist kein Buch", sagte 1869 ein Kritiker über Flauberts Erziehung des Herzens. – Die symbolträchtigen Fiktionen der literarischen Moderne zerstören das, was seit Aristoteles gerade das Prinzip der Fiktion ausmachte: die Verkettung von Handlungen gemäß der Notwendigkeit oder der Wahrscheinlichkeit. Mit dieser Rationalitätsstruktur lehnt die neue Fiktion nicht nur die Hierarchie der Lebensformen, sondern auch ein Modell der Handlung und ein Bild des Denkens ab. Anhand der Untersuchung der Formen und Paradoxa dieser Revolution der Schrift stellt Rancière auch prominente Deutungen der literarischen Moderne in Frage, wie die Lukács'sche Verdinglichung, den Barthes'schen Wirklichkeitseffekt oder die Benjamin'sche Analyse des "Lyrikers im Zeitalter des Hochkapitalismus".
Jacques Rancière, geboren 1940, ist emeritierter Professor für Philosophie und Kunsttheoretiker in Paris

Schlagworte zu diesem Titel
Literatur | Moderne | Lukács, Georg

Weitere Titel von Jacques Rancière, Peter Engelmann, Richard Steurer-Boulard

Rezensionen
Fazit (Deutschlandradio Kultur), Stöckmann, Jochen
Leipzig Livre: Jacques Rancière, 23.10.2015, 20.00 Uhr

 

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Erschienen 2015, Aufl. 1
ISBN 9783709201602
208 x 122 mm
152 Seiten
Preis 19,40 EUR
Status: verfügbar

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