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Elisa Asenbaum
AUGUSTINAselbst
Eine Erzählung mit kontextuellen Spuren im Netz
Wie traumlos erwacht und voll Unbestimmtheit fühlt sich Augustina morgens, wenn sie in die Uniform ihres Alltags schlüpft. Zwischen versprengten absurden Traumelementen taucht der Leser, einem immer wieder aufgenommenen Handlungsfaden folgend, in ein rätselhaftes Geschehen ein, das sich langsam zu einer chronologischen Geschichte verdichtet.

Diese humorvolle Fiktion überrascht durch Wendungen, Stilbrüche, und verblüffende Verknüpfungen von Inhalten. Inspiriert von Zenons Pfeil-Paradoxon werden verschiedene philosophische und naturwissenschaftliche Weltauffassungen in einem spielerischen Diskurs miteinander konfrontiert. Wie der Traum zuweilen seine wirren Fäden in die Ordnung des Wachbewusstseins hineinspinnt, so ist es hier die "Realität", die sich als störendes Element in Augustinas Traumwelt zu manifestieren droht. Damit wird innerhalb dieser phantastischen Geschichte auch eine kritische Stimme vernehmbar, die in subtiler Weise auf aktuellen gesellschaftlichen Thematiken Bezug nimmt. Ob Tier, Pflanze, Tasse, Frau oder Mann, sie alle verkörpern in Augustinas Traum Seiten des Seins, stehen für diametrale Ansichten und Ansätze, die Welt zu interpretieren.

Kontextuelle Spuren im Netz:
www.asenbaum.com/AUGUSTINAselbst/Anmerkungen

Parallel zur literarischen Fiktion bieten die kontextuellen Spuren im Netz Einblick in die wissenschaftlichen und philosophischen Thematiken, die die Autorin inhaltlich
beschäftigten und inspirierten. Diese optisch aufbereitete Anmerkungsseite zum Buch enthält so manche Begriffserklärungen, Verweise auf geschichtliche beziehungsweise wissenschaftliche Zusammenhänge sowie Zitate und Buchangaben.
Elisa Asenbaum ist Künstlerin, Autorin, Kuratorin und Mitbegründerin der G.A.S.-station Berlin.

Mots-clés pour ce titre
Traum | Fiktion | experimentelle Literatur

Critiques
Julia Grillmayr für derStandard.at

 

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Paru en 2016, tir. 1
ISBN 9783709202210
235 x 155 mm
370 pages
Prix 42,10 EUR
statut: disponible

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