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Jacques Derrida
Leben ist Überleben
Edited by Peter Engelmann
Translated by Markus Sedlaczek

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Im August 2004 erschien in Le Monde ein ausführliches Gespräch mit Jacques Derrida, das sowohl in seiner Thematik als auch im Duktus einen testamentarischen Charakter aufweist.

In seinem persönlichsten Gespräch gesteht uns Jacques Derrida sein lebenslanges Ringen mit zwei klassischen Topoi der Philosophie, indem er sagt: „Ich habe niemals leben gelernt“ und: „Ich habe nicht gelernt, den Tod zu akzeptieren“.
Reflexionen über die Figuren der „Generation“, der „Treue“ und des „Erbes“ kreisen immer wieder um den zentralen Begriff des „Überlebens“, das nicht zum Leben oder Sterben hinzutritt, sondern etwas „Ursprüngliches“ ist („Leben ist Überleben“) und letztlich sogar als das „Leben in seiner größtmöglichen Intensität“ bezeichnet werden kann.
In Auseinandersetzung mit aktuellen geopolitischen Themen, die auch mit einer neuen Verantwortung „Europas“ verbunden sind, sowie in der erklärten Leidenschaft für die Sprache erweist sich Derrida erneut als vehementer Verteidiger der Komplexität und des Aporetischen gerade auch in öffentlichen Diskursen, als Verteidiger eines „unbestechlichen Ethos des Schreibens und Denkens“.
Jacques Derrida (1930-2004) lehrte Philosophie in Paris und den USA.

Keywords for this title
Generation | Treue | Erbe

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Published in 2017, ed. 2
ISBN 9783709202647
208 x 122 mm
72 pages
Price 11.20 EUR
status: available

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