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Ursula Ernst
Verflucht ist, wer sich nicht schämt
Kleine Philosophie des Schamgefühls
Préface de Hans-Dieter Klein

Série Passagen Philosophie

Entlang maßgeblicher Texte erarbeitet die Autorin eine „kleine Philosophie des Schamgefühls“, die in besonderer Weise die Verquickung von Scham und Schuld hervorhebt, wobei über die Schuld nicht – wie einst von Adam und Eva – mit dem Fingerzeig auf andere hinweggetäuscht wird.

Im Anschluss an den Mythos, den Platon über Ursprung und Zweck der Scham zu erzählen weiß, sahen die Alten diese als Furcht vor Schande. Die Blickrichtung ändert sich mit Descartes, der von Furcht vor Beschämung spricht, und abermals mit Kant, wenn sich dieser gegen die alte Vorstellung der Scham als Instrument der Kindererziehung wendet. Ein Text Kierkegaards lenkt die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung der Angst. Die Tugendlehre des Thomas von Aquin leitet schließlich über zu einem negativ philosophischen Text Adornos über Kierkegaards Liebeslehre, wohingegen positiv religiöse Spuren des Dänen bei Walter Benjamin zuletzt noch einmal zur Bedeutung der Scham zurückführen.
Ursula M. Ernst, geboren 1946 in Kapfenberg, Steiermark, arbeitet als Übersetzerin und Lektorin im Forschungsteam von Erna Nairz-Wirth, Wirtschaftsuniversität Wien.

Mots-clés pour ce titre
Geschichte der Philosophie | Schamgefühl | Textforschung

 

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Paru en 2017, tir. 1
ISBN 9783709202890
235 x 155 mm
126 pages
Prix 15,30 EUR
statut: disponible

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