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Angelika Seppi
Schrift und Gerechtigkeit
Kritisches zur Metaphysik
Eine dringendere Frage als die nach der Gerechtigkeit gibt es nicht. Das Buch situiert sie im Sinne der Dekonstruktion innerhalb einer Ethik des Erbes, die danach verlangt, alles noch einmal und anders zu denken.

Unter wechselnden Blickrichtungen auf die Grenzen von Begriff und Bewusstsein, die Dämonologie des Affekts, die Ökonomie des Begehrens oder die Diskordanz von Denken und Sein unternimmt das Buch einen Zickzackgang durch wesentliche Problemfelder der modernen Philosophie und Anti-Philosophie. Immer fragt es dabei nach den Bedingungen, unter denen die Schrift (der Philosophie) sich auf die Zukunft zu öffnen vermöchte, und nach den Grenzen, an die sie dabei stößt. Dem Zukünftigen, dem Offenen und dem Anderen stattzugeben, darin sieht die Autorin die Aufgabe einer dekonstruktiven Praxis der Schrift und einen möglichen Sinn von Gerechtigkeit.
Angelika Seppi, geboren 1982, ist Philosophin und Kunsttheoretikerin. Derzeit arbeitet sie an der Humboldt-Universität zu Berlin an einer Kritik der Form und Formalisierung.

Keywords for this title
Dekonstruktion | Ethik | Gerechtigkeit

 

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Published in 2018, ed. 1
ISBN 9783709203095
235 x 155 mm
232 pages
Price 25.60 EUR
status: available

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