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Astrid Nettling
Sinn für Übergänge
Zur Parergonalität des Weiblichen in der Philosophie. Versuch über die Geschlechterdifferenz
Die Arbeit folgt den Rändern des von Platon eröffneten Raums der Philosophie. Sie sucht das in ihr nicht Dargestellte, nicht Darstellbare, aber gleichwohl im Werk Wirkende in Betracht zu ziehen. Dies erfolgt über die Problematisierung des Ausschlusses einer Differenz des „Weiblichen“ aus der Philosophie. Dem entgegen versucht die Autorin, die Philosophie mit der Frage der Geschlechterdifferenz zu konfrontieren. Ausgehend von der Metaphysikkritik, wie sie als Kritik des Phallogozentrismus firmiert (Derrida, Irigaray), entfaltet sich diese Konfrontation als Versuch, über einen Effekt des „Weiblichen“ – als Abstand, Differenz und Spielraum gewährende Figur des Übergangs – den Raum der Philosophie in Rücksicht eines nachmetaphysischen Denkens der Differenz zu öffnen.
Astrid Nettling, geboren 1952, studierte Philosophie und Germanistik in Düsseldorf, lebt und philosophiert in Köln.

Schlagworte zu diesem Titel
Differenz | Geschlechterdifferenz | Feminismus | Soziale Rolle | Geschlecht | Philosophie

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Erschienen 1992, Aufl. 1
ISBN 9783851650204
235 x 155 mm
320 Seiten
Preis 36,00 EUR
Status: verfügbar

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