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Rudolf Brandner
Warum Heidegger keine Ethik geschrieben hat
Das geschichtliche Bedürfnis nach einer „Ethik“ unterstellt dem, was von der Philosophie heute noch übrig geblieben ist, eine gesellschaftliche Führungsfunktion in der Abwehr der technologischen Aushöhlung des Menschseins und seiner Selbstverständnisse insgesamt. Die Philosophie, ohnehin in „Legitimationsnot“, antwortet beflissen mit der „Rehabilitation der praktischen Philosophie“. Die „Ethik“ wird zum vermittelbaren Marktwert eines Denkens, dem seine raison d'être abhanden gekommen ist, ohne dass seine geschichtliche Grundproblematik, wie sie an erster Stelle von Nietzsche, dann von Heidegger auseinandergesetzt wurde, noch eigens bedacht würde. Damit ist man die Unbequemlichkeit los, sich auf ein geschichtliches „Denken des Denkens“ einlassen zu müssen, das die Lebenswirklichkeit der modernen Welt als das geschichtliche Resultat des Überlieferungszusammenhanges, dem es selbst entstammt, verantwortet und daraus seine Konsequenzen im Hinblick auf ein grundsätzliches „Umdenken des Denkens“ zieht.
Rudolf Brandner, geboren 1955, mehrere Gastdozenturen in Deutschland und Italien, unterrichtet Philosophie an der Universität Freiburg im Breisgau. Er ist Autor einiger Bücher zu Heidegger und seinem Denken.

Schlagworte zu diesem Titel
Ethik | Nietzsche, Friedrich | Heidegger, Martin | Philosophie

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Erschienen 1992, Aufl. 1
ISBN 9783851650372
208 x 128 mm
160 Seiten
Preis 18,50 EUR
Status: verfügbar

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