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Hermann Levin Goldschmidt
Philosophie als Dialogik
Frühe Schriften
Herausgegeben von Willi Goetschel

Reihe Passagen Philosophie

„Wo ein Widerspruch laut wird, dort, meint man, sei etwas falsch, statt zu begreifen, dass dort, wo kein Widerspruch vorliegt, etwas falsch sein muss.“ In diesem Satz spricht sich Goldschmidts Kernthese aus. Wird die wissenschaftlich notwendige Widerspruchsfreiheit verabsolutiert, so wird sie zur jeden Widerspruch totalisierend ausschließenden Ideologie und damit zur Unfreiheit selbst.
Die Dialogik formuliert in wissenschafts- wie gesellschaftskritischer Absicht die Forderung der „Freiheit für den Widerspruch“. In entschiedener Abhebung von allen pandialogistischen und kommunikationstheoretischen Ansätzen besteht Goldschmidt auf der vollen Ebenbürtigkeit jeden Gegenübers, das zum Dialog herausfordert. Statt des immer noch vorherschenden Ich/Du-Gleichgewichts geht es der Dialogik um das Entweder-Und-Oder des Du/Du-Gleichgewichts als so unaufhebbarer Widerspruch, den bewusst auszuleben – anstatt fragwürdiger Einheit – kritische Einigkeit heraufführt.
Hermann Levin Goldschmidt, 1914 in Berlin geboren, gründete und leitete das Jüdische Lehrhaus Zürich und erhielt 1996 das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst.

Schlagworte zu diesem Titel
Dialogik | Philosophie | Widerspruch

Weitere Titel von Hermann Levin Goldschmidt, Willi Goetschel

 

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Erschienen 1993, Aufl. 1
ISBN 9783851650433
235 x 155 mm
296 Seiten
Preis 35,00 EUR
Status: verfügbar

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