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Gerfried Sperl
Liberalismus gegen Nationalismus
Die Möglichkeiten der (österreichischen) Politik in Mitteleuropa
Der Liberalismus war in Österreich, abgesehen von einer kurzen Periode im 19. Jahrhundert, stets Korrektiv und Spielbein größerer Lager – als rhetorisches Instrument der Wirtschaft, als Kulturprogramm der Sozialdemokratie. Obwohl Feigenblatt der Freiheitlichen, hat er zuletzt politische Kraft gezeigt: Ohne Liberalismus wäre der FPÖ die Kleine Koalition versperrt geblieben, zum Fliegen braucht selbst Jörg Haider mehr als eine Schwinge.
In der aktuellen Situation Mitteleuropas ist der Liberalismus eine Alternative zu Nationalismus und Fundamentalismus: Anhand von Gesprächen mit prominenten Denkern und Politikern prüft der Autor diese These.
In einer Zeit, da Kunst und Literatur wieder ihre oppositionelle Rolle verloren haben, ist die intellektuelle Kraft des Liberalismus abzuwägen. Seit Kräfte in den Kirchen zu autoritären Konzepten neigen, sind Liberale in der Rolle von „Protestanten“.
Gerfried Sperl ist Chefredakteur der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“ und Mitherausgeber der Zeitschrift „was“.

Schlagworte zu diesem Titel
Opposition | Politik | Mitteleuropa | Österreich /Geschichte, Politik 1945 ff. | Mitteleuropa /Geschichte, Politik 1945 ff. | Liberalismus | Nationalismus

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Erschienen 1993, Aufl. 1
ISBN 9783851650877
208 x 128 mm
200 Seiten
Preis 21,60 EUR
Status: verfügbar

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