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Ende der Religion - Religion ohne Ende?
Zur Theorie der "Geistesgeschichte" von Günter Dux
Herausgegeben von Falk Wagner, Michael Murmann-Kahl

Reihe Passagen Philosophie

Die zeitgemäßen Religionstheorien leugnen nicht die mit den wissenschaftlich-politisch-industriellen Revolutionen durchgesetzten Veränderungen, welche die Religion nötigen, ihre Vorstellungsgehalte von Grund auf umzuformen. Während ein Theorietyp an der aufklärungs-resistenten Funktion der Religion festhält, bescheinigt ein anderer der von der Aufklärung angesteckten Religion, sie gehe ihrer Krankheit zum Tode entgegen. Genau das ist die Sicht, die durch die historisch-genetische Theorie des Soziologen Günter Dux entfaltet wird: Ursprung und Entwicklung der vom Menschen selber produzierten Religion lassen sich ihm zufolge auf menschlich, allzumenschliche Weise begreiflich machen. Der dem Handeln göttlicher Mächte verpflichtete Weltdeutungsanspruch der Religion gibt sein Geheimnis preis. Die verselbstständigten göttlichen Handlungsmächte sind von Gnaden eines „subjektivistischen“ Schemas der Welterklärung, das in der frühkindlichen Ontogenese jeweils ausgebildet wird. Diese für Jahrtausende auch soziokulturell gültige, absolutistische Ursprungslogik verliert in der Neuzeit ihre Plausibilität.

Schlagworte zu diesem Titel
Soziologie | Religionstheorie | Dux, Günter | Religion

 

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Erschienen 1996, Aufl. 1
ISBN 9783851652086
235 x 155 mm
328 Seiten
Preis 36,00 EUR
Status: verfügbar

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