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Georg Vobruba
Autonomiegewinne
Sozialstaatsdynamik, Moralfreiheit, Transnationalisierung
In den letzten Jahrzehnten war der Konservatismus in Europa überwiegend erfolglos. Im Osten ist es misslungen, die Menschen an der kurzen Leine zu halten. Im Westen ist es misslungen, sie nach 1968 wieder an die kurze Leine zu nehmen. Die Dynamik des Sozialstaats ist gebremst worden. Er ist aber nicht in die Brüche gegangen.
Die zukünftigen Lebensbedingungen hängen von der Entwicklung des Arbeitsmarktes und der Sozialpolitik ab. Welche Entwicklungen sind zu erwarten? Welche Autonomiegewinne entstehen aus dem Zusammenspiel von Deregulierung und materieller Absicherung? Welche Chancen haben angesichts zunehmender individueller Autonomie die vielen Versuche, Menschen auf Moral zu verpflichten? Welche Risiken und Möglichkeiten birgt die zunehmende Transnationalisierung der Gesellschaft in Bezug auf Politik und Lebensverhältnisse?
In der vorliegenden Analyse von Autonomiegewinnen geht es darum, zu zeigen, dass die Menschen nicht Objekte oder Opfer, sondern Akteure im sozialen Wandel sind.
Georg Vobruba, geboren 1948 in Wien, ist Professor für Soziologie an der Universität Leipzig.

Schlagworte zu diesem Titel
Konservatismus | Sozialstaat | Sozialpolitik | Autonomie | Transnationalisierung

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Erschienen 1997, Aufl. 1
ISBN 9783851652611
208 x 128 mm
256 Seiten
Preis 25,70 EUR
Status: verfügbar

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