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Ernst H. Gombrich
Jüdische Identität und jüdisches Schicksal
Eine Diskussionsbemerkung
Herausgegeben von Emil Brix
Übersetzt von Dorothea McEwan

Reihe Passagen forum

Originaltitel: Occasions
Ernst H. Gombrich verwirft den Begriff der jüdischen Kultur. Das Konzept jüdischer Kunst, so zeigt er, gründet sich keinesfalls auf dem Selbstverständnis der Künstler. Es sei vielmehr ein Produkt derer, die die Kunst und Literatur von Künstlern jüdischen Glaubens oder jüdischer Herkunft diffamieren wollten: „... das Konzept einer jüdischen Kultur ist eine Erfindung Hitlers und seiner Vorläufer und Nachfahren". Diese Fremddefinition führt Ernst H. Gombrich auf die Verschiebung sozialer Hierarchien im Übergang von der Feudalherrschaft zum Kapitalismus zurück. Weil Juden der Landbesitz versagt war, nahmen sie als erste die sozialen Schlüsselpositionen in Handel und Finanzwesen ein. Erst dadurch wurden sie - vor ihrer Herkunft und ihrer Nationalität - als Juden wahrgenommen. So gelingt es Ernst H. Gombrich, den jüdischen Mythos zugunsten eines humanistischen Denkens zu dekonstruieren.
Sir Ernst H. Gombrich (1909-2001) war Leiter des Warburg-Instituts in London, unterrichtete von 1959 bis 1976 Kunstgeschichte an der University of London und gilt international bis heute als einer der wichtigsten Kunsthistoriker.

Schlagworte zu diesem Titel
Judentum | Religion | Nürnberger Gesetze | Juden /Allgemeines

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Erschienen 1997, Aufl. 1
ISBN 9783851652925
122 x 208 mm
80 Seiten
Preis 13,40 EUR
Status: verfügbar

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