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Tadeusz Mazowiecki
Politik und Moral im neuen Europa
Jan-Patocka-Gedächtnisvorlesungen 1997
Wie nur wenige andere ist Tadeusz Mazowiecki berufen, die politischen und ethischen Dilemmata des Übergangs zu Demokratie und Marktwirtschaft in den postkommunistischen Ländern zu reflektieren. Als Intellektueller, moralische Autorität und Politiker hat er maßgeblich zum friedlichen Machtwechsel in Polen beigetragen. Ein engagierter Oppositioneller bereits in den 60er und 70er Jahren, in den 80er Jahren einer der führenden Berater der Solidarnosc, gehörte er am Runden Tisch des Frühjahrs 1989 zu den Architekten des politischen Kompromisses, der die Erosion des Ostblocks einleiten sollte. Im Rückblick auf diese Ereignisse fragt Mazowiecki nach den Gemeinsamkeiten der europäischen Nationen auf beiden Seiten der Linie, auf der einst der Eiserne Vorhang verleif. Welche Bedeutung der Epoche des Kommunismus beigemessen wird, auf welche Werte man sich beruft, ist für ihn auch ein Maßstab für zukünftige Chancen der europäischen Integration.
Tadeusz Mazowiecki, geboren 1927, ist Mitglied des polnischen Parlaments und Europabeauftragter der polnischen Regierung.

Schlagworte zu diesem Titel
Europäische Intregration | Europa /Geschichte, Politik 1945 ff. | Politik | Kommunismus | Post-Kommunismus | Demokratie

 

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Erschienen 1999, Aufl. 1
ISBN 9783851653083
122 x 208 mm
88 Seiten
Preis 15,40 EUR
Status: verfügbar

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