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Jean-François Lyotard
Postmoderne Moralitäten
Herausgegeben von Peter Engelmann
Übersetzt von Gabriele Ricke, Ronald Voullié

Reihe Passagen Philosophie

Originaltitel: Moralités postmodernes
Jede Geschichte hat ihre Moral. Doch ist diese lokal, flüchtig, ohne Ambitionen. Diese Moral mag anderen widersprechen, jedoch widerlegt oder stört sie diese nicht unbedingt. Zusammen ergeben sie ein Gemurmel der Maximen, einen fröhlichen Aufschrei: so geht’s im Leben.
Schnelles Leben, verdampfte Moral. Die Flüchtigkeit passt gut zur Postmoderne, zum Phänomen ebenso wie zum Begriff. Sie verhindert jedoch nicht, dass man sich Fragen stellt, nach dem guten Leben zum Beispiel. Dieses Mal scheint man doch zu wissen, dass das Leben alles bietet. Man stellt es sich zumindest vor. Das Angebot des Lebens wird angepriesen, vermarktet, und wie ein Gourmet erfreut man sich an seiner Vielfalt.
Die Moral der Moral wäre ein „ästhetisches“ Vergnügen. Der Band bringt also fünfzehn Anmerkungen zur Ästhetisierung der Postmoderne. Und gegen sie. Die Überlegungen des Autors streifen thematisch Vorstädte (als Metapher für die Philosophie), zeitgenössische Ausstellungskonzeptionen oder amerikanische Philosophie. Sie zeigen die postmoderne Vielseitigkeit des Philosophen Jean-François Lyotard.
Jean-François Lyotard (1924-1998) lehrte Philosophie in Paris und den USA.

Schlagworte zu diesem Titel
Philosophie | Postmoderne | Architektur | Musik | Design | Heidegger, Martin

Weitere Titel von Jean-François Lyotard, Peter Engelmann, Gabriele Ricke, Ronald Voullié

 

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Erschienen 1998, Aufl. 1
ISBN 9783851653205
155 x 235 mm
224 Seiten
Preis 25,70 EUR
Status: verfügbar

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