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Michaela Ott
Vom Mimen zum Nomaden
Lektüren des Literarischen im Werk von Gilles Deleuze
Im Gesamtwerk des französischen Philosophen Gilles Deleuze nimmt die intensive Beschäftigung mit dem Literarischen breiten Raum ein. Aus der philosophischen und psychoanalytischen Perspektive findet Deleuze neuen Zugang zur Literatur. Doch wie leitet sein philosophisches Interesse die literarische Analyse?
Der Autorin gelingt es zu zeigen, dass Deleuze mit literarischen Texten ein radikales, seine eigene Grundlegung befragendes Denken zu entwickeln sucht. Er weist Literatur als unbewusste, vom Lustprinzip gesteuerte Artikulation aus, deren Vielfalt und paradoxe Selbstbegründung in einer entsprechend pluralen Lektüre freigelegt werden kann. Deleuzes Lesarten reichen dabei von der semiotisch inspirierten Proust-Lektüre bis zur poststrukturalen Lektüre Kafkas. So lässt sich zwischen den Figuren des Mimen und des Nomaden ein Weg des Denkens beschreiben – ein Weg, der die ethische Praxis des Philosophen offenbart.
Michaela Ott ist Autorin und Übersetzerin und lebt in Berlin.

Schlagworte zu diesem Titel
Philosophie | Literatur | Literaturanalyse | Semiotik | Poststrukturalismus | Deleuze, Gilles | Literaturwissenschaft

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Erschienen 1998, Aufl. 1
ISBN 9783851653212
155 x 235 mm
200 Seiten
Preis 25,70 EUR
Status: verfügbar

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