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Oliver Jahraus
Theorieschleife
Systemtheorie, Dekonstruktion und Medientheorie
Jahraus untersucht Differentialität als Denkprinzip von Supertheorien, um zwischen Universalanspruch und Selbstbegründungsparadoxie Potentiale für eine medientheoretische Erweiterung aufzuspüren. Während aber die Dekonstruktion anstelle von Theorie, Philosophie und Wissenschaft eine Praxis der ,différance’ etabliert, versucht die Systemtheorie beobachtungsleitende Differenzen einzusetzen, in denen die Paradoxie der Autoreflexion konstruktiv gehandhabt werden kann.
Medientheorie erweist sich dabei als größte Herausforderung, weil das Medium selbst konstitutiv für Theoriebildung ist. Rehabilitiert die Dekonstruktion das Medium Schrift gegenüber der Mündlichkeit, greift die Systemtheorie auf Sinn als allgemein kommunikatives Grundlagenmedium zurück. Bei beiden Ansätzen wird das Medium nicht als Substanz, sondern als differentieller Prozess verstanden.
Oliver Jahraus, geb. 1964, arbeitet an der Universität Bamberg. Zahlreiche literaturwissenschaftliche Veröffentlichungen. Im Jahr 2000 erschien von ihm herausgegeben die Reihe: Das Problempotential der Nachkriegsavantgarden. Grenzgänge in Literatur, Kunst und Medien, Band 1-3.

Schlagworte zu diesem Titel
Philosophie | Systemtheorie | Dekonstruktion | Medientheorie | Kommunikation | Differenz

 

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Erschienen 2001, Aufl. 1
ISBN 9783851654370
155 x 235 mm
276 Seiten
Preis 32,90 EUR
Status: verfügbar

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