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Hans Sanders
Zeitgabe
Für eine Ästhetik der Lebenswelt
In einer Reihe von Essays unternimmt Sanders eine Gratwanderung zwischen den beiden großen Antipoden der modernen Ästhetik, Kant und Hegel. Sein Ausgangspunkt ist das an die Phänomenologie des späten Husserl anknüpfende Konzept der Lebenswelt. Auf diesem Wege werden die Kantsche Position, die die ästhetische Erfahrung von allen Erkenntnispotentialen abschneidet, und die Hegelsche, die die „Wahrheit“ der Kunst mit szientifisch-philosophischer Wahrheit verrechnet, als logozentrische Grundvorstellungen europäischer Ästhetik einer – u.a. Anregungen Derridas aufnehmenden – Kritik unterzogen. Dabei sind „Zeit“, „Ereignis“ und „Erfahrung“ die zentralen Kategorien, anhand derer der Autor das Erfahrungspotential der Kunst entwickelt.
Hans Sanders, geboren 1946, ist Professor für Romanische Philologie an der Universität Hannover.

Schlagworte zu diesem Titel
Zeit | Derrida, Jacques | Ereignis | Erfahrung | Kant, Immanuel | Hegel, Georg Wilhelm Friedrich | Husserl, Edmund | Lebenswelt | Ästhetik

 

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Erschienen 2001, Aufl. 1
ISBN 9783851654622
235 x 155 mm
224 Seiten
Preis 27,80 EUR
Status: verfügbar

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