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Martin Neumann
Grenztraum
Vorwort von Elfriede Jelinek

Reihe Passagen Literatur

Literatur als Sondermülldeponie und Wiederaufbereitungsanlage einer explodierenden Welt: Da sticht Herr Macbeth wieder und wieder und wieder einmal zu; da wäscht sich Frau Macbeth tagelang knieschlotternd aber vergebens das Blut von den Fingern; Shakespeare, Publikum und der Erzähler geraten einander in die Haare: Da rennt die Wirklichkeit ihrer Abbildung hinterher, da läuft die Abbildung der Wirklichkeit davon und gar nichts ist noch ausgemacht. Was passiert, wenn wir gestorben sind und all die Widersprüche aufgehoben sind?
In einem großen Bogen rennt sich der Autor als Meister der Mehrstimmigkeit mitsamt seinen Geschöpfen den Schädel an all den Grenzen wund. Wie eine Fliege setzt sich der Sinn auf den Satz, das Wort auf das Hirn und die Erzählung auf die Welt. Das ist ein Grenzübergang, Grenzenüberschreiten und die Grenzen sind voller ängstlicher und toter und verwunderter Verwundeter und alle müssen weiter, ganz weit weg.
Martin Neumann, geboren 1952, lebt in Wien und sonst und anders wo.

Schlagworte zu diesem Titel
Literatur | Jelinek, Elfriede | Shakespeare, William | experimentelle Literatur

 

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Erschienen 2001, Aufl. 1
ISBN 9783851654998
128 x 208 mm
116 Seiten
Preis 15,40 EUR
Status: verfügbar

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