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Wolfram Bergande
Lacans Psychoanalyse und die Dekonstruktion
Jacques Derridas frühe dekonstruktive Schriften haben stets dementiert, eine Psychoanalyse der Philosophie zu sein. Bei aller kritischen Abgrenzung seines Dekonstruktion genannten Lektüreverfahrens gegenüber den Inhalten und Methoden der Psychoanalyse(n) Freuds und Lacans, operiert Derrida jedoch mit einem vergleichbaren dialektisch-differenziellen Zeichenbegriff. Das Buch vergleicht die psychoanalytisch inspirierte Textinterpretation bei Lacan und Derrida und demonstriert, wie nahe sich Lacans Methode analytischer Interpretation und Derridas Lektüreverfahren sind. Texte wie 'La voix et le phénomène', 'Glas' oder 'La double séance' werden auf ihre Analogien zu Lacans Begriffen des imaginären moi, der logischen Zeit des Unbewussten sowie des Fetischismus oder der Struktur der Psychose und ihrer Symptome untersucht. Der Autor fragt außerdem, ob und wie weit die Analysetechniken, die Derrida im Anschluss an die Psychoanalyse entwickelt, auf die psychoanalytischen Begriffe Lacans und Freuds bezogen werden können.
Wolfram Bergande, geboren 1973, studierte Philosophie und Romanistik in Frankfurt/M., New York, Paris, Berlin. Er arbeitet in Berlin und Strasbourg über Philosophie der Subjektivität.

Schlagworte zu diesem Titel
Lacan, Jacques | Derrida, Jacques | Husserl, Edmund | Freud, Sigmund | Psychoanalyse | Dialektik | Dekonstruktion | Hegel, Georg Wilhelm Friedrich | Textanalyse | Philosophie

 

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Erschienen 2002, Aufl. 1
ISBN 9783851655209
155 x 235 mm
112 Seiten
Preis 13,30 EUR
Status: verfügbar

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