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Jean-François Lyotard
Das Elend der Philosophie
Herausgegeben von Peter Engelmann
Übersetzt von Eva Werth, Bilge Ertugrul

Reihe Passagen Philosophie

Originaltitel: Misère de la philosophie
Gibt es heute noch Gründe, die Größe des Denkens zu schätzen? Versteht man die Macht des Geistes als einen die Realität restlos verschlingenden Alptraum, dann kann Denken heute nur heißen, der Herausforderung der Demut standzuhalten: „Elend der Philosophie“. Ob sie nun Kunst, Literatur, Psychoanalyse, Religion oder ihre eigene Praxis im Namen des Juden- oder Christentums, im Namen von Bataille, Freud, Quignard, Kant, Châtelet oder Skira befragt – Lyotards „philosophie en acte“ akzentuiert „ihren Sinn der Trennung“. Die Erfahrung hat kein ihr immanentes Konzept, man muss sie dekonstruieren und rekonstruieren. An erster Stelle steht die Sensibilität, eine passive und unüberwindliche Endlichkeit des ganzes Wissens. Nichts wird ohne Rest gedacht, ohne Verlust gelebt. Was bleibt, ist die Ausübung des Widerstreits, „der Geist in Alarmbereitschaft, durch das alarmiert, was ihm geschieht und was ihn verstört.“
Jean-François Lyotard (1924-1998) lehrte Philosophie in Paris und den USA.

Schlagworte zu diesem Titel
Postmoderne | Widerstreit

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Erschienen 2004, Aufl. 1
ISBN 9783851655513
235 x 155 mm
280 Seiten
Preis 36,00 EUR
Status: verfügbar

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