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Moderne als Konstruktion II
Debatten, Diskurse, Positionen um 1900
Herausgegeben von Werner Suppanz, Heidemarie Uhl

Reihe Studien zur Moderne

Die „große Erzählung“ der Moderne bedurfte immer der Konstruktion von „Gegenwelten“, um sich selbst zu beschreiben. Diese Grenzziehungen scheinen aber erst retrospektiv jene Trennschärfe zu behaupten, die den Selbstbeschreibungen der Moderne Eindeutigkeit verleiht: Um 1900 sind die Leitbilder „Moderne“ – „Tradition“ – „Gegenmoderne“ keineswegs klar im sozialen Raum zu verorten, ist das jeweils „Andere“ ebenso mehrdeutig wie der Topos der Moderne selbst.
Die Simultanität von politischen Strategien der Moderne und kulturellen Imaginationen der Gegenmoderne, die ambivalenten Codierungen von Modernität und Tradition zeigen sich in widersprüchlichen „cultural patterns“, die in der ethnisch-nationalen Gemengelage Zentraleuropas zusätzlich an Komplexität gewinnen. „Wien und Zentraleuropa um 1900“ wird so zum Anschauungsfeld für jene Konfliktpotentiale, die den Homogenisierungszwängen der Moderne auch gegenwärtig inhärent sind.

Schlagworte zu diesem Titel
Moderne | Tradition | Gegenmoderne | Jahrhundertwende | Zentraleuropa

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Erschienen 2006, Aufl. 1
ISBN 9783851655964
235 x 155 mm
200 Seiten
Preis 22,60 EUR
Status: verfügbar

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