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Roger Fayet
Reinigungen
Vom Abfall der Moderne zum Kompost der Nachmoderne
Um die Entwicklung einer Theorie der Unreinheit und des Abfalls geht es im ersten Teil dieses Buches. Damit nimmt sich Fayet eines wichtigen und vor allem in der Philosophie nur unzureichend bearbeiteten Themas an. Im Zentrum der Theorie steht ein Modell, das ein in seiner Einfachheit und Allgemeinheit bestechendes Erklärungsmuster für Abfallphänomene bietet.
Dieses Abfallmodell wird im zweiten Teil des Buches zur Betrachtung von Moderne und Postmoderne herbeigezogen. Die Moderne erweist sich dabei als rigoros ordnend und reinigend: Sie räumt auf, zieht klare Grenzen, bejaht weniges und verwirft vieles. Die Rigorosität ihrer Reinigungen führt dazu, dass der Bereich der akzeptierten Wirklichkeit zunehmend ärmer und unfruchtbarer wird.
Die Postmoderne wird geleitet durch das Bedürfnis, diesen Reinigungs- und Verarmungsprozessen entgegenzuwirken. Das eigentliche Kennzeichen der Postmoderne ist daher, wie Fayet aufzeigt, die Kompostierung: die Rückführung der Abfälle in den Bereich der wertvollen Dinge.
Roger Fayet, geboren 1966, leitet das Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen und ist Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste.

Schlagworte zu diesem Titel
Abfall | Moderne | Postmoderne | Ordnung | Reinigung

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Erschienen 2003, Aufl. 1
ISBN 9783851656046
235 x 155 mm
224 Seiten
Preis 25,60 EUR
Status: verfügbar

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