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Michael Ley
Donau-Monarchie und europäische Zivilisation
Über die Notwendigkeit einer Zivilreligion
Die Donau-Monarchie war ein Epizentrum der zerstörerischen Kraft der europäischen Nationalismen. Der Zusammenbruch des Vielvölkerstaates löste keines der nationalen Probleme, sondern reproduzierte die nationalen Auseinandersetzungen im verkleinerten Maßstab in den Nachfolgestaaten der Monarchie. Die mitteleuropäischen Staaten waren dem Expansionsdrang des Nationalsozialismus und Kommunismus hilflos ausgeliefert.
Erst auf der Basis des religiösen Dialogs kann eine europäische Zivilreligion entstehen, die nicht nur ein Bindeglied zwischen den Religionen darstellen würde, sondern auch die Grundlage einer europäischen Identität bilden könnte. Dazu müsste der Prozess der europäischen Integration als Zivilisierung der Religionen und Kulturen begriffen werden, an dessen Ende eine gemeinsame europäische Zivilisation stünde. Diese Aufgabe kann nur dann gelingen, wenn sich Europa als ein zivilreligiöses Projekt versteht.
Michael Ley, geboren 1955 in Konstanz, lebt als freischaffender Wissenschaftler und Universitätsdozent in Wien.

Schlagworte zu diesem Titel
Donaumonarchie | Zivilreligion | Nationalismus

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Erschienen 2004, Aufl. 1
ISBN 9783851656374
208 x 128 mm
136 Seiten
Preis 16,40 EUR
Status: verfügbar

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