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Jacques Derrida
Préjugés
Vor dem Gesetz
Herausgegeben von Peter Engelmann
Übersetzt von Detlef Otto, Axel Witte

Reihe Edition Passagen

Originaltitel: Préjugés. Devant la loi
Der Vortrag, den Jacques Derrida 1982 auf einem Kolloquium in Cerisy-la-Salle hielt, stellt die Frage nach dem Urteilen – Comment juger? – zunächst in Richtung Jean-François Lyotard, dessen Arbeit das Kolloquium gewidmet ist, um sich darauf dem unübersetzbaren Titel 'Préjugés', dem Spiel seiner Verweisung, zuzuwenden.
Der Untertitel Vor dem Gesetz nennt jene Erzählung Kafkas, von der Derrida im Weiteren eine philosophierende Lektüre unternimmt. Von diesem Text ausgehend handelt 'Préjugés' vom paradigmatisch aufzuzeigenden Verhältnis von Gesetz und Erzählung, der vorgeblichen Geschichts- und Narrationsfreiheit des „Du sollst“ oder des Kategorischen Imperativs Kants und der Narrativität, die – wie Derrida und andere an Freuds Quasi-Erzählungen vom Ursprung der Moral zeigen – vielleicht nur im Modus des „Als ob“ vom Gesetz, der Moral, ja der Philosophie ausgeschlossen ist.
Jacques Derrida (1930-2004) lehrte Philosophie in Paris und den USA.

Schlagworte zu diesem Titel
Dekonstruktion | Kafka, Franz | Lyotard, Jean-François | Cerisy-la-Salle | Urteil | Gesetz | Erzählung

Weitere Titel von Jacques Derrida, Peter Engelmann

 

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ISBN 9783851656855
208 x 128 mm
104 Seiten
Preis 12,20 EUR
Status: nicht verfügbar

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