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Anna Jabloner
Implodierende Grenzen
Ethnizität und "Race" in Donna Haraways Technowissenschaft
Die US-Wissenschafterin Donna Haraway stellt in der feministischen Theoriebildung eine Ausnahme dar, vereint sie doch einen progressiven politischen Anspruch mit postmoderner Theorieentwicklung. Mit ihrer Theorie der Cyborg, die als Metapher für den Zusammenbruch eindeutiger Grenzen und Herkünfte steht, und der These, dass die beiden Bereiche der Natur und Kultur keine trennbaren Einheiten darstellen, erregte sie großes Aufsehen. Was als „Natur“ und „natürlich“ bezeichnet wird, ist bei Haraway immer schon kulturell Konstruiertes, eine Trennung der beiden Bereiche dient ihrer Meinung nach vor allem einer Selbstkonstruktion von Menschen, die sich durch die Erschaffung dichotomer Gegensätze auf die kulturelle, „zivilisierte“, vor allem aber auf die Subjekt-Seite des Subjekt-Objekt-Gegensatzes stellen. Haraways Ansätze bieten Einblicke in die materielle und diskursive Genese der politisch aufgeladenen Konzepte Ethnizität und „Race“.
Anna Jabloner, geboren 1980, studierte Kulturanthropologie in Wien und New York. Sie lebt in Berlin.

Schlagworte zu diesem Titel
Haraway, Donna | Technowissenschaft | Cyborg | Natur | Kultur | Feminismus

 

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Erschienen 2005, Aufl. 1
ISBN 9783851657098
235 x 155 mm
120 Seiten
Preis 14,30 EUR
Status: verfügbar

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