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Franz Fischer
Proflexion und Reflexion
Philosophische Übungen zur Eingewöhnung der von sich reinen Gesellschaft
Herausgegeben von Wolfdietrich Schmied-Kowarzik
Vorwort von Wolfdietrich Schmied-Kowarzik

Reihe Passagen Philosophie

Mit der erweiterten Neuauflage von Proflexion und Reflexion (1965) wird ein Text des österreichischen Philosophen und Pädagogen Franz Fischer erneut zugänglich gemacht und eine Leerstelle in der Diskussion der Dialogphilosophie geschlossen. Fischer arbeitete in der letzten Phase seiner philosophischen Untersuchungen mit einer Sprache, die erstaunliche Entsprechungen zum Denken Emmanuel Lévinas’ aufweist. Beide Denker haben zur selben Zeit zu ähnlichen und zugleich ungewöhnlichen Ausdrucksformen gefunden, obgleich sie nichts voneinander wussten. Beiden geht es um eine Humanisierung des Zusammenlebens der Menschen – doch auch die Nuancen ihrer Unterschiede sind bedeutsam. In meditativen Versen gibt Fischer dem Leser Entscheidungshilfen an die Hand, die zu einer „Befreiung zur Mitmenschlichkeit“ anregen.

Ergänzt durch Interpretationen von Thomas Altfelix, Ursula Börner, Anton Fischer, Anne Fischer-Buck.
Franz Fischer (1929-1970) wurde in Neunkirchen (Niederösterreich) geboren, studierte in Wien und lehrte in Bonn. Seine Hauptthemen waren Sinntheorie, Gewissenserziehung, Bildungskategorien und proflexive Gesellschaftsethik.

Schlagworte zu diesem Titel
Philosophie | Gesellschaft | Ethik | Gesellschaftskritik | Dialogphilosophie | Lévinas, Emmanuel

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Erschienen 2007, Aufl. 1
ISBN 9783851657630
235 x 155 mm
176 Seiten
Preis 20,50 EUR
Status: verfügbar

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