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Luisa Paumann
Vom Offenen in der Architektur
Da ist dieses "Mehr" im Raum - eine Qualität, die sich zwar durch die architektonische Form kommuniziert, jedoch nicht aus derselben zu "begründen" scheint. Es existiert ein Raum-Empfinden, ein architektonisches Gefühl, ausgelöst von Raum-"Eigenschaften", die auf intensive Weise von manchen Architekturen "ausströmen" und über ihr bloßes Objekt-Sein hinausgehen. Luisa Paumann identifiziert diesen "Überschuss" nicht nur als die "Aura" gelungener Architektur, sondern als eine formbewirkende "Kraft": Architektur, die tatsächlich für Menschen ist, übermittelt ein verwirklichbares offenes Potenzial, das sie dem Menschen "freigibt".
Zeitgenössische Architektur ist, ob ikonischer Megabau oder anonymer Freizeittempel, zusehends aufgeladen mit Zeichen und Formen, die sich im Wettbewerb um Aufmerksamkeit zur spektakulären Ästhetik verknüpfen. Indem Luisa Paumann beleuchtet, dass solche architektonischen Objekte Potenzial umleiten und manipulieren, stellt sie auf kritische Weise dar, inwiefern diese Architekturen etwas verheißen, das sie nicht einlösen: Nur oberflächlich auf Menschliches und Soziales eingehend verbergen sie einen Mangel, nämlich die radikale Beziehungslosigkeit zu jenem "Offenen", welches nur über das "Gemeinsame" zur Wirkung gelangt und "wahre" Kreation erst ermöglicht. Die von der Autorin unternommene Freilegung der Bedeutung dieses "Offenen", welche auf nonkonformistische Weise Architektur, Kunst und Philosophie verbindet, mündet in einer originellen Neuformulierung des Orte-Machens.
Luisa Paumann studierte Architektur an der TU-Wien, Studienaufenthalte in Paris und New York. Dissertation an der Akademie der bildenden Künste (Wien) und Sorbonne (Paris). Sie arbeitet zurzeit als Autorin und Architektin in Antwerpen und Wien.

Schlagworte zu diesem Titel
Raumkodierung | Ontologie | Architekturtheorie

 

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Erschienen 2010, Aufl. 1
ISBN 9783851658408
235 x 155 mm
256 Seiten
Preis 31,80 EUR
Status: verfügbar

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