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Slavoj Žižek
Denn sie wissen nicht, was sie tun
Genießen als ein politischer Faktor
Herausgegeben von Peter Engelmann
Übersetzt von Erik Michael Vogt

Reihe Passagen Philosophie

Originaltitel: For they know not what they do
Denn sie wissen nicht was sie tun ist die philosophisch-psychoanalytische Auseinandersetzung Slavoj Žižeks mit dem Genießen von „Populär-Kultur“. Dabei entlarvt der Autor das Genießen als politischen Faktor im ideologischen Diskurs.
Die Hegelsche Dialektik, die Lacansche psychoanalytische Theorie und die zeitgenössische Ideologiekritik – diese drei Ringe bilden einen Borromäischen Knoten: Jeder von ihnen verknüpft die beiden anderen; der Ort, den sie alle umkreisen, das „Symptom“ in ihrer Mitte, ist das Genießen dessen, was man geringschätzig als „Populär-Kultur“ bezeichnet: Detektiv- und Horrorfilme, Hollywood-Dramen und so weiter. Es ist jedoch die Theorie von Jacques Lacan, die – um es dekonstruktivistisch zu formulieren – als Bestandteil des Buches dieses zugleich theoretisch einrahmt. Indem diese Analyse einen Bruch mit der Anerkennungslogik von theoretischer Arbeit vollzieht und diese durch den Prozess des Erkennens ersetzt, arbeitet es die Konturen einer Lacanschen Theorie der Ideologie heraus, die sich Schritt für Schritt, über immer neue Umwege, auf deren Hauptgegenstand – den Status des Genießens im ideologischen Diskurs – zubewegt, wobei es diese Begegnung immer wieder aufschiebt und so den Akzent allmählich von Hegel über Lacan hin zu den gegenwärtigen politisch-ideologischen Sackgassen verschiebt.
Slavoj Žižek, geboren 1949 in Ljubljana, ist Philosoph und Psychoanalytiker.

Schlagworte zu diesem Titel
Popkultur | Genuss | Lacan, Jacques | Ideologiekritik

Weitere Titel von Slavoj Žižek, Peter Engelmann, Erik Michael Vogt

Rezensionen
www.rezensionen.ch, Jürgen Weber, (28. Juli 2010)
stattweb.de, Adi Quarti (1. Dezember 2008)

 

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Erschienen 2008, Aufl. 2
ISBN 9783851658460
235 x 155 mm
320 Seiten
Preis 33,90 EUR
Status: verfügbar

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