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Matthias Gaertner
Tod ist Undurchdringlichkeit
Vom Wesen des Menschen
Nicht nur das Leben der Menschen steht in Frage; sondern auch, ja weit mehr, das Wesen des Menschen – das DA sein im Sprechen, Denken, Sehen, Hören ... Sterben – gestiftet in frühgriechischer Antike durch die Erfahrung von Undurchdringlichkeiten; brüchig geworden im christlichen Versprechen eines Dahinter; ist es gefährdet, ja zerstört in den Durchbrüchen moderner Technik.
Dass es für Menschen immer wieder NICHT durchgeht z.B. zu den Toten, zu Tier und Pflanze, zur Nacht, vor allem aber zu den Göttern, denkt das Buch als Undurchdringlichkeiten – als Tode; und sucht sie als dasjenige zu erweisen, was das Wesen des Menschen stiftet. Überall, durch jede überlieferte Undurchdringlichkeit doch durch zu kommen, um jeden Preis, mit allen Mitteln durchzubrechen, ergibt sich als Bestimmung moderner Technik. Diese Durchbrüche haben die Wände des Wesens-Hauses durchbrochen und eine Verwüstung des Wesens des Menschen mit sich gebracht – und so stellt sich die Frage nach einer Zukunft des Wesens des Menschen.
Matthias Gaertner, geboren 1954 in München, lehrt Philosophie an Fachhochschulen und Volkshochschulen in München und Umgebung.

Schlagworte zu diesem Titel
Tod | Mensch | Heidegger, Martin | Zukunft

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Erschienen 2008, Aufl. 1
ISBN 9783851658569
208 x 128 mm
136 Seiten
Preis 17,40 EUR
Status: verfügbar

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