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Götz Wienold
Luther oder Die Vielweiberei erobert Europa
Tragikomödie
Die Vielweiberei, ein islamisches Gespenst in Europas Seelen, doch Luther und Melanchthon gestatten sie Landgraf Philipp V., wohingegen sie Juden bei Todesstrafe die geschlechtliche Liebe verbieten. Eine Tragikomödie.
Die Bigamie eines Fürsten wird unter dem Siegel der Beichte von den Reformatoren Martin Luther und Philipp Melanchthon abgesegnet. Der Gesegnete: Philipp V. von Hessen. Außen drängen osmanische Truppen an Habsburgs Grenzen, innen ein verwandtes Gespenst: die Vielweiberei. Wie Herr und Prediger in Kollusion stehen, ist die Wittenberger und hessische Geistlichkeit in die Judenpolitik der Fürsten verwickelt. Die von ihnen gebilligte Judenordnung von 1539 stellt die geschlechtliche Liebe zwischen Juden und Christen unter Todesstrafe. Daraus entwickelt sich die im übrigen fiktive Handlung.
Ein Stück von der Pfiffigkeit unter widrigen Umständen und wie man mit ihr reinfallen kann. Es sagt auch: Bändele nicht mit Antisemiten an in der Hoffnung, sie lassen es einmal gut gehen. Du tust dir dabei sehr weh. Wenn man sich mit Antisemiten von Kaliber anlegt, muß man sehr froh sein, mit heiler Haut davon zu kommen.
Götz Wienold, geboren 1938, schreibt Theaterstücke und Erzählungen, lebt in Tokio.

Schlagworte zu diesem Titel
16. Jahrhundert | Luther, Martin | Polygamie

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Erschienen 2009, Aufl. 1
ISBN 9783851658910
208 x 128 mm
148 Seiten
Preis 18,40 EUR
Status: verfügbar

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