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Jacques Derrida
Préjugés
Vor dem Gesetz
Herausgegeben von Peter Engelmann
Übersetzt von Detlef Otto, Axel Witte

Reihe Passagen forum

Ausgehend von der Frage nach dem Urteilen und dem Verweisungsspiel des unübersetzbaren Titels Préjugés unternimmt Derrida eine philosophierende Lektüre von Kafkas Erzählung „Vor dem Gesetz“.

Préjugés handelt von dem in Kafkas Erzählung „Vor dem Gesetz“ paradigmatisch aufzuzeigenden Verhältnis von Gesetz und Erzählung, der vorgeblichen Geschichts- und Narrationsfreiheit des „Du sollst“ oder des Kategorischen Imperativs Kants und der Narrativität. Diese ist – wie Derrida und andere an Freuds Quasi-Erzählungen vom Ursprung der Moral zeigen – vielleicht nur im Modus des „Als ob“ vom Gesetz, der Moral, ja der Philosophie ausgeschlossen. Ein Grundtext für die Unternehmung einer Relektüre der Affären von dem, was man vielleicht „Literatur“ und „Philosophie“ zu nennen gewöhnt ist!
Jacques Derrida (1930-2004) lehrte Philosophie in Paris und den USA.

Schlagworte zu diesem Titel
Derrida, Jacques | Kafka, Franz | Philosophie | Gesetz

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Erschienen 2010, Aufl. 4.
ISBN 9783851659153
208 x 122 mm
104 Seiten
Preis 15,30 EUR
Status: verfügbar

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