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Jacques Rancière
Der Philosoph und seine Armen
Herausgegeben von Peter Engelmann
Übersetzt von Richard Steurer

Reihe Passagen forum

Die erste philosophische Frage ist politisch: Wer kann philosophieren? Rancière weist nach, wie seit Platon die Philosophie sich bemüht, dem Armen noch die Möglichkeit der Muße und des Denkens zu nehmen, um das Privileg der Philosophie vor der unheilvollen Vermischung, den Zwitterwesen, den Bastarden zu bewahren.

Im 19. Jahrhundert sind die Schuster in Aufruhr und die Philosophen proklamieren die große Veränderung: Der Produzent wird nunmehr König sein und der Ideologe Sklave. Doch folgt man dem Weg von Marx, nimmt die Wissenschaft der neuen Welt eine beunruhigende Haltung ein: Der „wahre“ Proletarier ist immer erst im Kommen, das Buch unbeendbar und der Gelehrte weist alle zurück, die seine Wissenschaft anwenden wollen. Der Philosoph ist nicht mehr König. Über Marx, Sartre und Bourdieu zeigt Rancière jedoch, wie der Profi des Denkens sich wohlfeil den „klarsichtigen“ Blick auf die Blindheit seines Nachbarn sichert, einem Volk zuliebe, das immer gebeten wird, an seinem Platz zu bleiben.
Jacques Rancière, geboren 1940, ist emeritierter Professor für Philosophie und Kunsttheoretiker in Paris

Schlagworte zu diesem Titel
Philosophie

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Rezensionen
testcard, (Dezember 2011)

 

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Erschienen 2010, Aufl. 1
ISBN 9783851659313
235 x 140 mm
320 Seiten
Preis 41,00 EUR
Status: verfügbar

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