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Matthias Gaertner
Die Sinne erörtern den Leib
Vom Wesen des Menschen III. Leib und Sinne
Auch die Toten sind Menschen. Vielleicht sind gerade sie im doppelten Sinn des Wortes endlich, ja, vollendet Menschen.

Der sterbende Sokrates verzichtete auf die Überlegenheit eines mächtigen Verstandes. Er dachte nicht für das Leben, hoffte nicht bis zuletzt auf Rettung – Anfang der Philosophie. Wesen des Menschen ist nicht das Leben. Leiblichkeit aber gehört zu allen Weisen Mensch zu sein, zum Lebendigsein wie zum Totsein. Die Frage nach Leib und leiblicher Fundierung der Sinne gehört daher ins Zentrum einer Besinnung zum Wesen des Menschen. Sinne sind nicht Wahrnehmungen.
Sinne sind neben den meist genannten fünf auch Geschlecht, Lachen, Tanzen; auch Glauben, Handeln, Gewissen, Erinnerung; sogar Sterben ist ein Sinn. Insbesondere muss aber Denken Sinn sein können. Sinnlich und sinnlich er-örtern die Sinne den Leib. So ist der menschliche Leib, anders als der Körper, immer nur für ein Gegenüber gegeben, nie für das Ich selbst. Leib heißt Wohnen im Sinn – An-Fangen des Sicht- und Hörbaren, Sagbaren, Fühlbaren, Glaub-Würdigen; des Erinnerbaren; Denkbaren – alles Sinnlichen, und daher und darin: von Sinn.
Matthias Gaertner, geboren 1954 in München, lehrt Philosophie an Fachhochschulen und Volkshochschulen in München und Umgebung.

Schlagworte zu diesem Titel
Sokrates | Sinne | Wahrnehmung

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Erschienen 2011, Aufl. 1
ISBN 9783851659474
208 x 128 mm
200 Seiten
Preis 23,50 EUR
Status: verfügbar

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