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Elisabeth von Samsonow
Egon Schiele: Ich bin die Vielen
Postface de Peter Sloterdijk

Série Passagen Kunst

Elisabeth von Samsonow rollt die Schiele-Forschung neu auf, indem sie die zeitgenössische Bedeutung dieses Künstlers der very first generation of pop zeigt.

In ihrem Versuch der Frage nachzugehen, was Egon Schiele mit der Popgeneration zu tun hat, verwickelt sich die Autorin allmählich in eine Art kybernetische Schleife. Bilder, Theorien, Gedichte, Materialien, neue Archivalien zu Schiele und reale Ereignisse verdichten sich zunehmend bis zu einem Punkt, an dem sich die die Massenbewegungen des 20. Jahrhunderts steuernden Zusammenhänge zu enthüllen beginnen: Ich-Zerfall und Ich-Vervielfältigung, (erotisches und elektronisches) Telekommando und mediale Trance (Kino, Fotografie), Androgynie und Hybridisierung (technisch, spirituell), Expressivität der Kunst und ambient Sex. Elisabeth von Samsonow bettet Egon Schiele in jenen Kontext ein, den er für sich selbst reklamiert hatte, nämlich in die große Bewegung der europäischen Moderne („Zweite Aufklärung“), die als unvollendet gebliebenes Projekt, das heißt als schwieriges Erbe der 68er Generation zugefallen ist.
Elisabeth von Samsonow, Philosophin und Künstlerin, lehrt an der Akademie der bildenden Künste Philosophische und Historische Anthropologie der Kunst.

Mots-clés pour ce titre
Popgeneration | 68er | europäische Moderne | Schiele, Egon

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Paru en 2010, tir. 1
ISBN 9783851659542
235 x 155 mm
212 pages
Prix 26,90 EUR
statut: disponible

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