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Hans-Martin Schönherr-Mann
Die Technik und die Schwäche
Ökologie nach Nietzsche, Heidegger und dem "schwachen" Denken
Herausgegeben von Peter Engelmann

Reihe Edition Passagen

Nach zehn Jahren hitzig geführter Debatte ist die Ökologie heute in einer Sackgasse. Die Alternativen heißen technische Modernisierung oder ganzheitliche Rückkehr zur Natur. Beide Modelle sind jedoch nur willkürliche Verständnisformen von Natur und setzen die destruktive Naturbeherrschung fort. Von Nietzsche und Heidegger muss ökologisches Denken lernen, dass auch eine ökologisch verstandene Welt nicht die wahre Welt ist.
Für Schönherr schafft Ökologie nur eine neue Metaerzählung (Lyotard), die der Differenz zwischen Sprache und Natur nicht entgeht. Am schwachen Denken Gianni Vattimos orientiert schlägt der Autor einen neuen Weg vor: Ökologie als einen vagen rhetorischen Entwurf der Welt, dessen Objektivität schwach geworden ist. Wie für Umberto Eco sind Ökologien für Schönherr nur sprachliche Leitern, die man nach Gebrauch zurücklässt. Schönherrs Buch schließt zum ersten Mal die bisher getrennt verlaufenden Debatten um Postmoderne und Ökologie zusammen und eröffnet damit neue Perspektiven für beide.
Hans-Martin Schönherr-Mann lehrt politische Philosophie und Theorie am Geschwister-Scholl-Institut der Universität München.

Schlagworte zu diesem Titel
Vattimo, Gianni | Nietzsche, Friedrich | Heidegger, Martin | Technik | Metaphysik | Ökologie | Postmoderne

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ISBN 9783900767167
208 x 128 mm
336 Seiten
Preis 20,60 EUR
Status: nicht verfügbar

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