Vergangene Veranstaltungen

17.November, 19:00

Überreichung Ava-Preis an Gertrude Maria Grossegger


Am 17.11., ca. 19 Uhr findet die feierliche Überreichung des Ava-Preises durch eine(n) Vertreter(in) des Landes Niederösterreich, Laudatio durch ein Jurymitglied statt. Mit musikalischer Umrahmung und einem Statement der Preisträgerin Gertrude Maria Grossegger.


Ort: Die Kirche St. Blasien. Das ist die ehemalige Klosterkirche des Nonnenklosters, indem Frau Ava wahrscheinlich die letzten Lebensjahre verbracht hatte (Siehe: Die Dichtungen der Frau Ava).



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21.Oktober, 18:00

Buchpräsentation: Über das Wohnen im Bilde sein

Buchpräsentation und Gespräch
mit Andrea Glauser und Doris Ingrisch

Raumintervention: Romana Hagyo und Silke Maier-Gamauf
https://mobile.mdw.ac.at/veranstaltung/?v=2646921


Romana Hagyo in künstlerischer Zusammenarbeit mit Silke Maier-Gamauf:
Über das Wohnen im Bilde sein. Passagen Verlag 2020.


Im Kontext der Debatte um Potentiale und Grenzen künstlerischer Forschung unternimmt diese Studie das Experiment, die Arbeitsweisen der Kunstwissenschaft und der bildenden Kunst abseits wechselseitiger Illustration oder Interpretation zu verbinden. Romana Hagyo befragt Konzeptionen des Öffentlichen und Privaten und deren Verknüpfung mit geschlechterspezifischen Zuschreibungen in ausgewählten Darstellungen des Wohnens in der zeitgenössischen bildenden Kunst. Es werden Projekte von Maja Bajević, Christian Hasucha, Hiwa K, Dorit Margreiter, Julia Scher und anderen diskutiert, die die Diffusion öffentlicher und privater Räume im Wohnen zum Thema machen. Ein Schwerpunkt liegt auf der potenziellen Durchdringung öffentlicher und privater Räume im Kontext von Flucht, Migration und Obdachlosigkeit. Parallel dazu verläuft die Fragestellung, die Romana Hagyo und Silke Maier-Gamauf mit ihren künstlerischen Arbeiten Test.Test.Liegen und SOFA-STOFF verfolgen. In der Zusammenführung des Künstlerischen und Diskursiven gelingt es, hegemoniale Vorstellungsbilder des Wohnens in Frage zu stellen.


https://www.passagen.at/gesamtverzeichnis/architektur/ueber-das-wohnen-im-bilde-sein/



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20.Oktober, 19:30

Politik & Poesie : Literarisches Werkstattgespräch und Lesung

Lydia Mischkulnig, Johann Kleemayr und Ditha Brickwell lesen Texte zur Poesie allgemeiner und persönlicher Krisen: In die Luft geschrieben
Claudius Kölz, Gesang und Alexander Kukelka, Klavier, antworten kritisch-musikalisch mit Liedern und Chansons.

Reservierung unter: email@ditha-brickwell.eu

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18. - 19. Oktober, 10:30

Lesung Gertrude Grossegger

Workshop mit Hannes Wirlinger, Lydia Grünzweig & Michaela König
Gertrude Grossegger: Zur Sprache bringen - Das Leben „in die Flügel“ nehmen

Mit dem Bilderbuch: „Fritz fliegt“, Text: Gertrude Maria Grossegger / Bild: Walter Titz, sind wir Vogel Fritz auf der Spur, nähern uns über Sprache, Bild, Körper seiner Erfahrungswelt, wie er zu seiner Bestimmung findet, sich nach langem Ringen mit sich selbst zu ihr bekennt und seinen "Traum" verwirklicht.

Lesung 14:30 Uhr

Im Roman Wendel, im Langgedicht zwirnen, in der Kurzgeschichte Augen machen, werden die Fragen nach der eigenen Identität ebenso gestellt, und immer ist es die Sprache selbst, die den „Ton angibt“, die Art und Weise,
wie sich über die spielerische Bewegung des Umkreisens und „Abklopfens“ von Bedeutungen, von einem Wort ins andere kommend, neue Sichtweisen und Bilder eröffnen.


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13.Oktober, 19:30

Passagen Gespräch mit Geoffroy de Lagasnerie

Geoffroy de Lagasnerie im Gespräch mit Peter Engelmann


Mittwoch, 13. Oktober 2021 / 19:30 Uhr

Eintritt 5,- Euro

Der französische Philosoph und Soziologe Geoffroy de Lagasnerie ist sowohl Theoretiker als auch politischer Aktivist. Im Zentrum seiner Theorie steht eine radikale Kritik der politischen Philosophie. Begriffe wie »Demokratie«, »Gemeinwille« oder »Volkssouveränität«, die unser politisches Denken bis heute prägen, sind für ihn Fiktionen, die unsere Sicht auf eine Realität verstellen, in der nach wie vor das Gesetz des Stärkeren herrscht.

Sind Staat, Justiz und Polizei bloße Instrumente in den Händen der Mächtigen, die damit ihre eigenen Interessen verteidigen? Lagasnerie argumentiert bewusst provokant, um vermeintliche Gewissheiten zu erschüttern und unseren Blick für die ideologischen Verzerrungen des politischen Diskurses zu schärfen. Er zeigt, dass wir die herrschende Ungleichheit nur dann effektiv bekämpfen können, wenn wir uns die sozialen Realitäten schonungslos bewusst machen. Verleger Peter Engelmann spricht mit ihm über seine »reduktionistische Theorie« und über die Konsequenzen, die sich daraus für unser Verständnis von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie ergeben.

Geoffroy de Lagasnerie ist ist Professor an der Ecole Nationale Supérieure d’Art Paris-Clergy. Im Passagen Verlag sind zuletzt seine Bücher »Das politische Bewusstsein« und »Michel Foucaults letzte Lektion« erschienen.

Eine Kooperation von Passagen Verlag und Schauspielhaus Wien


Zur Reihe Passagen Gespräche:


In Zeiten der Krise, in denen rechtsstaatliche und demokratische Institutionen immer mehr ausgehöhlt werden und in denen sich die Universitäten in Berufsausbildungszentren verwandeln, besteht ein besonderer Bedarf nach demokratischem Austausch, nach Orten, an denen sich das Politische kreativ erneuern kann und wo produktive Widerstände formuliert werden können – und zwar sowohl gegen den politischen Konsens als auch gegen die intellektuelle Ignoranz neu-rechter Bewegungen.

Ein unabhängiger Verlag wie der Passagen Verlag und ein experimentelles Theater wie das Schauspielhaus Wien sind Repräsentanten dieser kreativen Gegenkultur in der heutigen Zeit. Die Passagen Gespräche bieten ein Forum für jene Autor:innen, die unmittelbar an den großen theoretischen Revolutionen des späten 20. und frühen 21. Jahrhundert beteiligt waren; aber auch für junge engagierte Denker:innen, die versuchen, die Ideen ihrer Vorgänger mit kritischem Enthusiasmus weiterzuentwickeln und für die Zukunft fruchtbar zu machen. Ein solches Forum bedeutet: Interaktion, Konfrontation, Diskussion. Es geht nicht um die einseitige Vermittlung von Wissen, sondern um das Denken neuer Möglichkeiten und darum, die Zuversicht zu wecken in die Veränderbarkeit des Gegebenen.

Publikum, Leser:innen und Autor:innen bilden gemeinsam eine Öffentlichkeit: eine kritische Gemeinschaft von selbstständigen, bewusst mitdenkenden und verantwortlich agierenden Individuen, die blinden Gehorsam verweigern und versuchen, sich neue Politikformen zu erarbeiten.

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04. - 05. Oktober, 19:00

Medienmündigkeit auf der Höhe der Zeit


Workshop

Termin: 04. Oktober 2021 19:00 - 05. Oktober 2021 12:30

Sind wir schon fit für eine digitale Zukunft, wenn wir die Regeln der neuen Medien kennen und uns unfallfrei auf der Datenautobahn bewegen? Ist gegen Hassreden und Emotionalisierung der Diskussion gewappnet, wer Apps installieren und Algorithmen programmieren kann? Muss man nicht auch klären, wie die Apps die Gesellschaft verändern und wo man Algorithmen besser nicht einsetzen sollte? Wer den »digital citizen« zivilgesellschaftlich denkt, weiß: Was wir brauchen, ist mehr Bildung nicht »mit«, sondern »über« und auch »gegen« digitale Medien. Es braucht nicht nur Mediennutzungskompetenz, sondern auch Medienreflexionskompetenz, postuliert Roberto Simanowski und sieht vor allem auch die Erwachsenenbildung gefordert.

Bernhard Pörksen gibt zu bedenken: Heute ist jeder, der einen Netzzugang besitzt, ein Gatekeeper eigenen Rechts, der das Klima der öffentlichen Meinung mitbestimmt und mit darüber entscheidet, ob echte Nachrichten oder sinnlose Spektakelberichte verbreitet werden. Die klassischen Fragen nach der Relevanz, der Glaubwürdigkeit und der Überprüfbarkeit von Informationen gehen heute jeden an, der im Netz unterwegs ist…


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14.September

Oswald Auer / / Oggetto Libro Milano

Wir freuen uns sehr, dass unser Autor Oswald Auer und sein Buch »Passe-Partout« Teil von »Oggetto Libro / Book Object festival« sind.

Bei dem im Passagen Verlag erschienenen Künstlerbuch geht es um Zeichnungen, die in Israel entstanden sind, um Jacques Derrida - um Grenzen, aber auch um Identitäten, und Europa.
Die beiden Philosophen J. Cohen und R. Zagury - Orly versuchen zu zeigen (in Französisch und auf Deutsch) warum Kunst und Gerechtigkeit innerhalb der postmodernen Philosophie nicht „dekonstruierbar“ sind.

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturforums Mailand.

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04.Juli, 19:00

Lesung Gertrude Maria Grossegger “zwirnen”


Am Sonntag den 4. Juli, wird um 19 Uhr im Stift St. Lambrecht im Freien eine „Wandernde Kunstinstallation zum Thema Reich und Arm“ (Familienreferat Steiermark) eröffnet werden. In diesem Rahmen liest Gertrude Maria Grossegger aus "zwirnen".


Im Anschluss daran werden Lesungen im Stift stattfinden. Gertrude Maria Grossegger wird dabei aus ihrem Buch zwirnen lesen.





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19.Juni, 10:00

Lesung Gina Mattiello

Gina Mattiello liest aus ihrem neuen Buch "Im Bett des Imaginariums"

Buchpräsentation
Samstag 19.06.2021 / 10:00, 11:00 , 12:00 Uhr Genussmarkt Retz

21:00 Uhr: Lesung und Musik (Cello/Elektronik) gemeinsam mit Lukas Lauermann - Hauptplatz Retz



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18. - 20. Juni, 12:00

Kritische Literaturtage 2021

Auch wir sind dieses Jahr Teil der Kritischen Literaturtage 2021!

DIE Literaturmesse abseits des kommerziellen Mainstreams
Literatur für die Weltverbesserung – 18. bis 20. Juni 2021

Öffnungszeiten:
Freitag 18. Juni 14 – 20 Uhr
Samstag 19. Juni 12- 20 Uhr
Sonntag 20. Juni 12-17 Uhr.

Freitag 18.06. 17:00 Uhr Lesung Gina Mattiello aus "Im Bett des Imaginariums"

Nach dem derzeitigen Stand dürfen sich in der Brunnenpassage (Buchmesse) zeitgleich 50 Personen aufhalten. Beim Eintreten/Registrieren muss man einen Test vorweisen und ständig die FFP2-Maske tragen.



Unabhängige und kleine Verlage aus Wien und dem deutschsprachigen Raum mit alternativen, gesellschafts- und sozialkritischen Büchern präsentieren ihr Sortiment. Politische Initiativen, die Zeitschriften und Broschüren herausgeben, sind ebenso vertreten.
Ein ansprechendes Rahmenprogramm mit Lesungen, Buchpräsentationen und Gesprächen – alles bei freiem Eintritt! – bringt interessierte BesucherInnen, AutorInnen und VerlegerInnen in solidarischer Atmosphäre in Kontakt.



An drei Tagen im Mai füllt sich die Ottakringer Brunnenpassage jährlich mit Lesestoff für die Weltverbesserung. Die inhaltlichen Schwerpunkte bilden die Arbeitswelt und gewerkschaftliche Bemühungen, ist die Krilit ja ursprünglich vom ÖGB ausgegangen. Heute wie damals versammeln wir freie Geister, AktivistInnen der Literaturszene, Verlage und LeserInnen, vernetzen auf Augenhöhe und offerieren kreativen Austausch. Sehr niederschwellig kann man sich als BesucherIn über aktuelle Neuerscheinungen informieren und auch gleich vorort gemütlich schmökern.
Besonderes Augenmerk gilt der Ausgewogenheit der Genres, von Poesie, Belletristik, politischer Theorie und Widerstandsgeschichte und den Entdeckungsmöglichkeiten von (noch) Unbekanntem.



„Yuki liest!“ mit (Vor)Leseecke! Erwachsene mit Kinderbetreuungspflichten sollen nicht ausgeschlossen werden. Und: die Kinder sind die AutorInnen von morgen…


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