Verführung mit Aids

Eine philosophische Satire in sechs Monologen

Was passiert, wenn ein Philosoph und eine Frau über Aids reden? Werden die beiden trotz des monogamen Zuges der Zeit zueinander finden? Könnte ihnen dabei die gummistische Ethik helfen? Greift heute die Jungfrau Maria oder der Erzengel Gabriel Kinder- und Aids-verhütend ein? Oder hat die Ehe nach Moses und Immanuel Kant endlich ihren wissenschaftlichen Grund gefunden? 


Der Text ist keine Pornographie. Dergleichen findet höchstens im Kopf des Lesers statt. Was hat diese Geschichte aber mit Philosphie zu tun? Ein ehrenwerter Philosoph wird entrüstet jede Verbindung zwischen Platons Dialogen und diesen Aids-Monologen zurückweisen. Aber fragt er sich auch, was der Philosophie passiert, wenn sie schwach wird? Unterwirft sie sich der hermeneutischen Macht des Aids, die uns endlich eine neue Moral und einen neuen Lebenssinn gegeben hat? Schönherr stellt sich die Frage, ob wir der hermeneutischen Macht des Aids nur auf Kosten aller Werte entgehen können, denen der 68er-Generation ebenso wie denen der vernünftigen Aids-Aufklärer?

Details
Einband (Deutsch) Paperback
(Deutsch) Umfang 152 (Deutsch) Seiten
Format 12,8 x 20,8
Auflage1,
ISBN 978-3-900767-29-7
(Deutsch) Ersch.Datum Januar 1989
(Deutsch) Reihe
15,40 
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