Derzeit sind keine Veranstaltungen geplant.

 

Vergangene Veranstaltungen

23. - 27. November

Buch Wien 2022

 Die Buch Wien präsentiert in ihrer 15. Ausgabe ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm als größtes Messe und Literaturevent der österreichischen Buchbranche. Der Passagen Verlag ist natürlich dabei und freut sich sehr auf zahlreiches Erscheinen!

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19. - 23. Oktober

Frankfurter Buchmesse 2022

Der Passagen Verlag ist in diesem Jahr wieder bei der Frankfurter Buchmesse vertreten. Wir freuen uns euch in der Halle 3.1 begrüßen zu dürfen!

Die Besucher*innen der Frankfurter Buchmesse erwartet 2022 wieder das volle Programm! Im Fokus steht im diesem Jahr das Thema „Übersetzen” in all seinen Facetten: in andere Sprachen, Medien, Zusammenhänge – und als Voraussetzung für Verständnis und Verständigung. 

Auf der Leseinsel der unabhängigen Verlage liest am 21.10.22 unser Autor Volkmar Mühleis aus seinem neuen beim Passagen Verlag erschienen Buchs Brüssler Tagebuch. 


Wir freuen uns auf euch!


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10.Oktober, 20:00

Passagen Gespräche: Jacques Rancière

Am 10.Oktober 2022 um 20 Uhr findet im Schauspielhaus Wien aus Anlass von 35 Jahren Passagen Verlag ein Gespräch zwischen Peter Engelmann und dem französischen Philosophen Jacques Rancière über seine Arbeitsweise und seine Themen statt.

Jacques Rancière ist ein Solitär in der zeitgenössischen französischen Philosophie und Gesellschaftskritik. Statt abstrakte Begriff zu dekonstruieren, entwickelte er eine Arbeitsweise, die man konkrete Philosophie nennen könnte. Waren es früher Untersuchungen der Lebensweise der Arbeiter:innen im 19. Jahrhundert, aus denen er seine gesellschaftspolitischen Schlüsse zog, sind es heute mehr und mehr Untersuchungen zur Kunst, bis hin zu seinem jüngst im Passagen Verlag erschienene Buch, Zeit der Landschaft. Die Anfänge der ästhetischen Revolution. Für Jacques Rancière hat die Landschaft auch eine politische Dimension. Die ästhetische Gestaltung der Landschaft stellt einen Eingriff in den Lebensraum der Menschen dar, der Klassenunterschiede und soziale Hierarchien hervortreten lässt. Formen gemeinschaftlicher Landnutzung weichen im England des späten 18. Jahrhunderts den großen, kunstvoll gestalteten Gartenanlagen adeliger Landbesitzer:innen. Während die enteignete Landbevölkerung in die Städte übersiedeln muss, um sich dem industriellen Proletariat anzuschließen, tragen die Maler:innen und Gartengestalter:innen den politischen Konflikt auf ästhetischem Terrain aus. Auch heute, vor dem Hintergrund der Diskussion um das Anthropozän, birgt die Frage nach der Gestaltung von Landschaften politisches Konfliktpotenzial: Wie können inklusive Landschaften aussehen, in denen Mensch und Natur nachhaltig koexistieren können?



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20.Juni, 20:00

Passagen Gespräch mit Frédéric Gros

Frédéric Gros im Gespräch mit Peter Engelmann

Montag, 20.06.2022 um 20 Uhr im Schauspielhaus
Eintritt 5,- Euro

Wer angepasst und gehorsam durchs Leben geht, hat es in unserer Gesellschaft leicht. Doch die Geschichte lehrt uns, dass blinder Gehorsam katastrophale Folgen haben kann. Um totalitäre oder autokratische Regime und deren kriegerische Aggressionen zu verhindern, hilft nur rechtzeitiger Widerstand. Deswegen sollte der UNGEHORSAM heute zentrale Bürgerpflicht sein.
 
Peter Engelmann spricht mit Frédéric Gros über UNGEHORSAM: so der Titel seines neuen Buches und zugleich das Motto, unter dem das 35-jährige Jubiläum des Passagen Verlages steht. Sie untersuchen die widersprüchlichen Seiten dieses Begriffs, seine Geschichte und sein Verhältnis zur Verantwortung. Denn nicht der Ungehorsam ist das Problem, sondern der Gehorsam. In einer Welt, in der Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung ein unerträgliches Ausmaß erreicht haben, wird Widerstand zur dringenden Notwendigkeit.
 
Um zu verstehen, warum wir uns auch angesichts größter Ungerechtigkeiten oft nur schwer zum UNGEHORSAM entschließen können, untersucht Frédéric Gros, wie Gehorsam auf individueller und kollektiver Ebene zustande kommt und legitimiert wird. Er macht deutlich, dass ziviler UNGEHORSAM zunächst einmal ein Sieg jedes Einzelnen über sich selbst ist: Um unseren Konformismus und unsere Trägheit zu überwinden, müssen wir uns unserer Verantwortung stellen. Philosophie und Denken sind grundsätzlich ungehorsam: Sie zwingen uns, unsere Gewissheiten, die gesellschaftlichen Konventionen und das scheinbar Selbstverständliche unentwegt zu hinterfragen und stets eine kritische Distanz zu bewahren – sogar zu uns selbst. Nur so können wir unserer Verantwortung als mündige Menschen und Bürger:innen gerecht werden.

Frédéric Gros, Jahrgang 1965, Professor für Philosophie und politisches Denken, lehrt am Institut d'études politiques de Paris (Science Po), ist Herausgeber von Werken Michel Foucaults und Verfasser von Romanen und Essays.

Peter Engelmann ist Philosoph, Herausgeber der französischen Philosophen der Postmoderne und der Dekonstruktion und Leiter des Passagen Verlages.

Eine Kooperation von Passagen Verlag und Schauspielhaus Wien.
Mit freundlicher Unterstützung des Institut français d’Autriche-Vienne.

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22.März, 19:30

Gespräch mit Peter Engelmann

Philosophische Zugänge zur Corona-Pandemie
Literaturforum Dresden

Darf der Staat im Interesse der Pandemiebekämpfung und für den Schutz der vulnerablen Gruppen gesunde Menschen zum Impfen zwingen? Diese Frage führt bis heute weltweit zu heftigen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen. Hinter der Frage der Impfpflicht stehen aber grundsätzliche Fragen ethischer und gesellschaftspolitischer Natur. Welche Verpflichtung hat der Einzelne gegenüber dem Staat als Repräsentant eines gesellschaftlichen Allgemeinen? Welche Rechte hat der Staat gegenüber dem Einzelnen? Im Kern geht es um das Spannungsverhältnis von Gesellschaft und Individuum.

Diese Fragen wird Patrick Beck in einem Gespräch mit dem Philosophen und Passagen Verleger Peter Engelmann diskutieren.

Eintritt: 6 / 4  Euro.

Buch Empfehlungen zu diesem Thema in Passagen Verlag:

- Žižek: „Pandemie! COVID-19 erschüttert die Welt
Žižek: „Pandemie II. Chronik einer verlorenen Zeit
Nancy: „Ein allzu menschliches Virus
- Simanowski: „Das Virus und das Digitale




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