Hélène Cixous Das Lachen der Medusa

zusammen mit aktuellen Beiträgen

Der Band präsentiert neben aktuellen Beiträgen die deutsche Erstübersetzung von „Das Lachen der Medusa“, des wohl einflussreichsten Essays von Hélène Cixous.

„Das Lachen der Medusa“, 1975 auf Französisch erschienen, zählt zu den Schlüsseltexten der feministischen Theorie und ist ein widerständiges, vitales und provokantes Bekenntnis zum politischen Akt des Schreibens im Ausgang vom weiblichen Begehren. Damit liefert der Text einen wichtigen Kontrast zu jenen zahlreichen feministischen Wortmeldungen der 1970er-Jahre, die einem typisierenden Opfergestus der Frau huldigen. Der Sammelband präsentiert, nunmehr in zweiter Auflage, die deutsche Erstübersetzung dieses ausschlaggebenden Essays Hélène Cixous” zusammen mit aktuellen Beiträgen von Ulrike Oudée Dünkelsbühler, Esther Hutfless, Eva Laquièze-Waniek, Sandra Manhartseder, Elissa Marder, Gertrude Postl, Claudia Simma und Silvia Stoller. Ein aktuelles Interview mit Hélène Cixous, geführt von Elisabeth Schäfer, kontextualisiert „Das Lachen der Medusa“ und erleichtert den Zugang.

Details
Einband Pb
Umfang 200 Seiten
Format 15,5 x 23,5
ISBN 978-3-7092-0276-0
Ersch.Datum Oktober 2017

Zusätzliche Informationen

Passagen Streams #4 Über das Schreiben




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Pressestimmen

  • "Das "Lachen der Medusa" ist das Manifest einer Subversion dieser "männlichen Schmutzarbeit"; es fordert die Frauen dazu auf, all das, was im Namen der Rationalität, des Logos verdrängt wurde, wieder zurückzugewinnen. Es sind dies die Lust und das Genießen des weiblichen Körpers, die nicht an irgendwelche Normen gebunden sind. [...]
    Die Erfahrungen, die in diesem Reich der Sinne gemacht werden, bedürfen einer eigenen Sprache - eben der écriture féminine. Cixous ortet einen signifikanten Unterschied zwischen Männer- und Frauentexten."

    Nikolaus Halmer - ORF 18.04.2014
  • "Medusa [...] wird als mythische Grundlage der abendländisch historisch-kulturellen Situierung der Frau angenommen. Diese jegliche Definitionsmacht ablehnende Textur heute zu veröffentlichen ist in Zeiten der Selbst-/Kategorisierungen un der akademischen Standardisierungen des Schreibens in 'blauer Tinte' ein mutiges Unterfangen.[...]
    Die Zukunft des Feminismus liegt mit Cixous im Biegen aller Wahrheiten, so die Herausgeberinnen."

    Birge Krondorfer - an.schläge, Oktober 2013
  • "Für ein radikal weibliches Schreiben und gegen ein phallozentrisches Weltbild macht sich Hélène Cixous stark. Das führt auch zu einer Umdeutung des Mythos der Medusa."

    Tobias Lehmkuhl - Philosophie Magazin, 02 / Juni 2014