Chronik der Konsensgesellschaft

Der Konsens bedeutet nicht die Befriedung der Gemüter und der Körper. Neuer Rassismus und „ethnische Säuberungen“, humanitäre Kriege und Krieg gegen den Terror sind zentrale Bestandteile des Konsenses. In diesem Buch nehmen Kinofilme, die vom totalen Krieg und vom radikalen Bösen handeln, ebenso einen prominenten Platz ein wie die intellektuellen Polemiken über die Interpretation des nationalsozialistischen Genozids. Der Konsens ist nicht der Friede. Er ist eine Karte von Kriegsoperationen, eine Topographie des Sichtbaren, des Denkbaren und des Möglichen, in der Krieg und Frieden angesiedelt sind.
Der Konsens will beweisen, dass es nur eine einzige Wirk­lichkeit gibt, der wir zustimmen (consentir) müssen. Diesem Unterfangen stellt sich die Politik entgegen. Diese Chronik möchte dazu beitragen, jenen Raum zu öffnen, der Politik denkbar macht.
Details
Umfang 224 Seiten
Format 14,0 x 23,5
ISBN 978-3-85165-977-1
Ersch.Datum Oktober 2011
29,80 
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