Geoffroy de Lagasnerie

Die unmögliche Kunst

Kann man der Kunst einen intrinsischen Wert zusprechen? Worin besteht ihre eigentliche gesellschaftliche Bedeutung? Und warum ist die heutige Kulturpolitik in weiten Teilen fehlgeleitet? Geoffroy de Lagasnerie stellt konventionelle Ansichten über die Kunst infrage und skizziert die Umrisse einer oppositionellen künstlerischen Praxis.

Was Geoffroy de Lagasnerie bereits in Das politische Bewusstsein begann, setzt er in Die unmögliche Kunst fort – nämlich die Entwicklung einer umfassenden oppositionellen Praxis. Nach der politischen Theorie nimmt der Autor nun die Kunst ins Visier: ein sakrosanktes Gut, dem unsere Gesellschaft nahezu einstimmig einen bedingungslosen Wert beimisst – doch zurecht? Lagasnerie prangert die Selbstgefälligkeit der zeitgenössischen Kulturszene an und zeigt, dass selbst jene Kunst, die sich als apolitisch oder gar als subversiv versteht, zur Perpetuierung von Herrschaftssystemen und Ausgrenzungsmechanismen beiträgt. Was also macht eine wahrhaft oppositionelle Kunst aus? Wie können Kunstschaffende mit ihren Werken destabilisierende Effekte erzielen? In Antwort auf diese Fragen entwirft Lagasnerie die Leitlinien einer Ethik des künstlerischen Schaffens und plädiert dabei leidenschaftlich für eine politisch wie sozial engagierte Kunst.

Details
Umfang 80 Seiten
Format 12,2 x 20,8
Auflage1,
ISBN 978-3-7092-0518-1
Ersch.Datum Oktober 2022
Übersetzt von Luca Homburg
12,00 
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