Der Krieg, den der französische Präsident Emmanuel Macron zu Beginn der Pandemie mit den Worten: „nous sommes en guerre!“ verkündete, setzte den Beginn einer Reihe unabgeschlossener Krisen, Konflikte und Kriege, die bis in die Gegenwart reichen. Der Band zeigt, wie tief sich Politiken der Krise in unser Handeln und Denken einschreiben.
Was geschieht, wenn Krisen zum Normalzustand werden? Wenn ein Krisenmodus in Permanenz einsetzt, der sich auf die Fähigkeit auswirkt, Krise von Nicht-Krise, legitime von illegitimer Ausnahme zu unterscheiden? Die hier versammelten Beiträge legen frei, dass grundlegende Formen des Zusammenlebens, unter anhaltender Krise, unter immer neuen Festlegungen des Systemrelevanten und im Exzess der Dringlichkeiten, brüchig werden. Wenn die Ausnahme immer weiter an Kontur verliert, wird das zivile Terrain in eine Kampfzone verwandelt.
Mit Beiträgen u.a. John T. Hamilton, Bazon Brock, Jörn Etzold, Jules Buchholtz, Helga Finter, Howard Stern, Maud Meyzaud sowie Photographien von Alexander Rischer.
Details
Umfang 208 Seiten
Format 15,5 x 23,5
ISBN 978-3-7092-0685-0
Ersch.Datum Oktober 2026
ReihePassagen Philosophie
27,00 €
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