Arthur Kroker

Krampf

Virtuelle Realität, androide Musik und elektrisches Fleisch

Arthur Kroker gilt als einer der innovativsten Kritiker postmoderner Medien. Er wird als McLuhan der Neunziger bezeichnet – mit einem Schuss Nietzsche, Marx und Cyberpunk. Krampf ist ein Theorie-Roman über den Posthumanismus der Neunziger und dessen unausweichliche technologische Invasions- und Verführungskultur. In kurzen Textsequenzen nimmt Arthur Kroker hier jene kulturellen Kräfte in den Fokus, die die Entwicklung der virtuellen Realität begünstigt haben: politische Verschwörungstheorien, populärkulturelle Phänomene wie Madonna und Michael Jackson, Transsexualismus, Performance-Kunst, TV als Werkzeug faschistischer Unterdrückung. Die mit dem Komponisten Steve Gibson konzipierte CD ist ein virtueller Kommentar zum Buch. In einem Mix aus gesprochenen Texten, Industrial Sound, klassischer, elektronischer und Pop-Musik erweckt sie das Buch zum Leben und weitet den Einfluss künstlicher Intelligenz auf die Musik aus. “Krampf” ist ein spannender Begleiter auf der Reise durch die Galaxien des elektronischen Grenzlandes, der sich an ein breites Publikum richtet: an Medien-Theoretiker, Technokultur-Freaks, Cyber-Musik-Anhänger wie auch an den unvoreingenommenen, an der Postmoderne interessierten Leser.

Details
Einband Paperback
Umfang 200 Seiten
Format 23,5 x 15,5
ISBN 978-3-85165-280-2
Ersch.Datum Januar 1998
Übersetzt von Johanna Hofleitner
25,70 
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