Ingo Kramer

Die Arbitrarität des Werts

Marxismus und Semiologie

In Die Arbitrarität des Werts rekonstruiert Ingo Kramer die Entstehung des modernen Zeichen- und Wertbegriffs in Sprachwissenschaft, Philosophie und Ökonomie. Dabei untersucht er die Verbindung aus Marxismus und Semiologie, in der sich die Epistemologie der modernen Kultur- und Sozialwissenschaften herausbildet.

Seit der Antike wird die Funktion des Geldes mit der Sprache verglichen. In Verbindung mit den semiologischen Ansätzen de Saussures, Barthes‘, Goux‘ und Derridas erörtet Kramer die Debatten der marxistischen Linguistik und Sprachphilosophie und stellt sich verbreiteter Lesarten der Marx’schen Werttheorie entgegen, inderm er von der Konventionalität des Geldes als dem konstitutiven Artikulationsmoment aller Wertbestimmungen ausgeht. Dabei bietet er einen umfassenden sowie tiefgehenden Überblick über die Genealogie des Zeichen- und Wertbegriffs in Sprache und Ökonomie, der von den anthropologischen Sprachkonzepten von Marx und Engels und der strukturalen Linguistik de Saussures über die Marx’sche Geldtheorie zu der späteren Wertdiskussion bei Sohn-Rethel, Althusser, Operaismus und der Neuen Marx-Lektüre bis hin zu Luhmanns Medientheorie des Geldes reicht – und schließt damit eine Lücke in der Epistemologie der Gesellschafts- und Kulturwissenschaften.

Details
Umfang 512 Seiten
Format 15,5 x 23,5
ISBN 978-3-7092-0678-2
Ersch.Datum Oktober 2026
68,00 
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